

Eisenkraut Lavender Spires
Eisenkraut Lavender Spires
Charakter und Besonderheiten von Eisenkraut Lavender Spires
Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich Eisenkraut Lavender Spires vor allem Gärtnerinnen und Gärtnern, die einen sonnigen, unkomplizierten Dauerblüher suchen. Diese Sorte bildet lange, aufrechte Blütenstände mit zahlreichen kleinen, zartvioletten Blüten, die über dem Laub schweben. Dadurch wirkt die Pflanze leicht und durchlässig, ohne Beete optisch zu überladen. Sie eignet sich besonders gut, um Struktur in Pflanzungen zu bringen und andere Stauden dezent zu begleiten.
Lavender Spires unterscheidet sich von vielen klassischen Beetstauden durch ihre lockere, nahezu transparente Anmutung. Die schlanken Stängel verzweigen sich nach oben hin und tragen viele Einzelblüten, die sich nacheinander öffnen. So entsteht über einen langen Zeitraum ein kontinuierlicher Blüheindruck, statt kurzer, schubweiser Spitzen. Das ist ideal, wenn Sie Wert auf ein langfristig ansprechendes Gesamtbild legen und nicht ständig neu umpflanzen möchten.
Im ausgewachsenen Zustand erreicht die Sorte je nach Standort und Pflege in der Regel eine Höhe von etwa 80 bis 120 Zentimetern. Die Breite liegt bei ungefähr 40 bis 60 Zentimetern pro Pflanze. Das Wuchsbild ist aufrecht, aber nicht streng. Einzelpflanzen eignen sich für kleinere Beete, während Gruppenpflanzungen in größeren Rabatten eine lockere, leicht fließende Wirkung erzeugen. Die Pflanze passt zu naturnahen Gärten ebenso wie zu moderneren, reduzierten Gestaltungen, weil sie sich gut einfügt und andere Arten nicht bedrängt.
Das Laub ist meist schmal und leicht gezähnt, in einem frischen, mittleren Grün. Es bleibt eher im unteren und mittleren Bereich der Pflanze, sodass die Blütenrispen gut sichtbar darüber stehen. Diese Eigenart macht Lavender Spires zu einem guten Partner für kompaktere Stauden mit dichterem Laub, die die Basis optisch füllen. Die Blüten selbst sind zwar klein, aber zahlreich, und bilden an sonnigen Tagen einen deutlichen Anziehungspunkt für Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber.
Standortwahl und Bodenvoraussetzungen
Für eine gesunde, langlebige Entwicklung ist der richtige Standort entscheidend. Lavender Spires bevorzugt einen vollsonnigen Platz. Mindestens sechs Stunden direkte Sonne pro Tag sind empfehlenswert. Etwas lichter Halbschatten wird meist noch toleriert, führt aber häufig zu einem lockeren Wuchs mit weniger Blüten. Für eine kräftige Blüte und stabile Stiele ist möglichst viel Licht von Vorteil.
Beim Boden zeigt sich die Pflanze relativ flexibel, solange Staunässe vermieden wird. Ein durchlässiger, eher magerer bis mäßig nährstoffreicher Untergrund ist ideal. In schweren Lehmböden sollten Sie vor der Pflanzung gründlich lockern und mit Sand oder feinem Splitt verbessern. Dadurch kann überschüssiges Wasser besser ablaufen, und die Wurzeln bekommen ausreichend Luft. In sehr sandigen Böden ist eine moderate Zugabe von Kompost hilfreich, um Feuchtigkeit etwas länger zu halten.
Für die Pflanzung im Beet empfehle ich, ein ausreichend großes Pflanzloch zu schaffen, das etwa doppelt so breit wie der Wurzelballen ist. Setzen Sie die Pflanze so ein, dass der Ballenoberrand auf Bodenniveau liegt, und drücken Sie die Erde sorgfältig an. Anschließend gut einschlämmen, damit Boden und Wurzeln guten Kontakt bekommen. Bei Gruppenpflanzungen ist ein Pflanzabstand von etwa 35 bis 40 Zentimetern sinnvoll. So können sich die Pflanzen zu einem lockeren Verband schließen, ohne sich zu stark zu bedrängen.
Auch im Kübel ist Lavender Spires möglich, sofern das Gefäß ausreichend groß ist und ein guter Wasserabzug besteht. Verwenden Sie eine strukturstabile, eher lockere Blumenerde, gern mit einem Anteil mineralischer Bestandteile. Eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Topfboden hilft, Staunässe zu vermeiden. Kübel sollten nach Möglichkeit an einem windgeschützten, sonnigen Platz stehen, damit die langen Blütenstängel nicht umknicken.
Pflanzung, Entwicklung über die Jahreszeiten und Überwinterung
Die beste Pflanzzeit liegt im Frühjahr, sobald der Boden abgetrocknet und nicht mehr gefroren ist. Dann kann sich Lavender Spires bis zum Sommer gut einwurzeln. Eine Pflanzung im Frühsommer ist ebenfalls möglich, erfordert aber in den ersten Wochen eine aufmerksamere Wasserversorgung. Bei Herbstpflanzung ist ein leichter Winterschutz ratsam, vor allem in raueren Lagen.
Im Jahresverlauf zeigt die Pflanze ein klares Muster: Im Frühjahr treibt sie frisch aus der Basis aus. Die Triebe strecken sich im Laufe des Früh- bis Hochsommers, sodass der endgültige Habitus meist ab Juni klar erkennbar ist. Die Hauptblüte beginnt je nach Witterung im Frühsommer und kann sich bei guter Pflege und regelmäßigem Rückschnitt verblühter Rispen bis weit in den Herbst hineinziehen. In milden Jahren und geschützten Lagen sind selbst im Oktober noch attraktive Blütenstände möglich.
Im Herbst zieht sich Lavender Spires zunehmend zurück. Das Laub vergilbt oder trocknet ein, die Stängel können teilweise stehen bleiben. Viele Gärtner lassen die vertrockneten Rispen über Winter stehen, weil sie dem Garten Struktur verleihen und bei Frost ein interessantes Bild abgeben. Im späten Winter oder sehr frühen Frühjahr empfiehlt sich dann ein kompletter Rückschnitt bis knapp über Bodenniveau. So wird der Neuaustrieb angeregt und die Pflanze bleibt über die Jahre kompakt und vital.
Zur Winterhärte lässt sich sagen, dass die Sorte in vielen Regionen mit normalen Wintern zurechtkommt, vorausgesetzt der Standort ist durchlässig und nicht zu nass. In Gegenden mit sehr strengen Frösten oder wechselhaftem Winterwetter mit häufigem Auftauen und anschließender Frostphase kann zusätzlicher Schutz sinnvoll sein. Eine dünne Schicht aus Laub oder Reisig um die Basis der Pflanze reduziert Temperaturschwankungen und schützt den Wurzelbereich. Bei Kübelpflanzen ist es wichtig, den Topf auf eine isolierende Unterlage zu stellen und gegebenenfalls den Container mit Vlies oder Jute zu umwickeln.
Pflege, Bewässerung und Gesundheit der Pflanze
Der Pflegeaufwand für Lavender Spires bleibt überschaubar, wenn Standort und Boden von Anfang an gut gewählt sind. In den ersten Wochen nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen wichtig, damit der Wurzelballen nicht austrocknet. Ist die Pflanze eingewachsen, kommt sie mit Trockenphasen deutlich besser zurecht. Sie gilt als vergleichsweise trockenheitsverträglich, sollte aber nicht dauerhaft in knochentrockenen Böden stehen. Längere Hitzeperioden im Sommer übersteht sie mit gelegentlichem, durchdringendem Gießen deutlich besser.
Eine realistische Einschätzung: Die Pflanze verträgt normale sommerliche Trockenheit, wie sie in vielen Gärten vorkommt. Wochenlange extreme Hitze ohne jeden Niederschlag und ohne Bewässerung führen jedoch zu reduziertem Wachstum und einer schwächeren Blüte. In solchen Phasen ist es sinnvoll, lieber seltener, dafür aber gründlich zu wässern. Der Boden sollte zwischen den Gießgängen wieder leicht abtrocknen, um Wurzelfäule zu vermeiden.
Beim Nährstoffbedarf ist Lavender Spires eher genügsam. In normalen Gartenböden reicht meist eine leichte Düngung im Frühjahr mit einem organischen oder organisch-mineralischen Langzeitdünger. In sehr mageren oder stark sandigen Böden kann eine zusätzliche leichte Gabe Anfang Sommer sinnvoll sein. Zu starke Düngung führt leicht zu mastigem Wuchs mit weicheren, knickanfälligen Trieben und weniger standfesten Blütenstielen.
Die Sorte zeigt sich in der Regel robust gegenüber vielen typischen Gartenkrankheiten. Probleme entstehen meist nur bei anhaltender Nässe und schlechter Durchlüftung, etwa in sehr dichten Pflanzungen oder in schweren Böden ohne Drainage. Hier kann es zu Wurzelproblemen oder Fäulnis kommen. Achten Sie deshalb auf ausreichenden Pflanzabstand und vermeiden Sie ständige Bodenvernässung. Schädlinge treten selten in nennenswertem Ausmaß auf. Einzelne Blattläuse oder andere Insekten schaden der Pflanze normalerweise nicht dauerhaft. Ein gesundes, gut gepflegtes Exemplar regeneriert sich rasch.
Über das Jahr verteilt konzentriert sich die Pflege im Wesentlichen auf drei Punkte: gründliches Angießen und eventuell Stützen in der Anwachsphase, gelegentliches Entfernen verblühter Rispen während der Saison, und der komplette Rückschnitt im Spätwinter. Wer diese Schritte beachtet und auf einen geeigneten Standort achtet, kann langfristig eine vitale, blühfreudige Pflanze erwarten.
Gestaltungsideen und sinnvolle Pflanzenkombinationen
Durch ihren lockeren Wuchs eignet sich Lavender Spires hervorragend als verbindendes Element in gemischten Staudenrabatten. Die filigranen Blütenstände schweben über niedrigeren Pflanzen und schaffen eine weiche Übergangszone zwischen Beetvordergrund und -hintergrund. Besonders gut harmoniert sie mit kompakten, strukturstarken Stauden wie Katzenminze, Salbei, Sonnenhut oder kleineren Ziergräsern. Diese bilden eine stabile Basis, während Lavender Spires Höhe und Leichtigkeit einbringt.
Auch mit Rosen lässt sich die Pflanze sehr gut kombinieren. Die zarten violetten Blütenrispen setzen einen weichen Kontrast zu den meist größeren Rosenblüten und lockern strengere Rosenbeete auf. Achten Sie dabei auf genügend Abstand, damit die Wurzeln der Rosen nicht zu stark konkurrieren und die Luftzirkulation erhalten bleibt. In naturnahen Pflanzungen mit Wildstauden fügt sich Lavender Spires stimmig ein und wird von Insekten häufig besucht, was den ökologischen Wert des Beetes erhöht.
Im Kübel macht die Sorte sich gut als zentrale, höher wachsende Komponente, umgeben von niedrigen Begleitpflanzen. Hier bieten sich etwa polsterbildende Stauden oder kompakte Sommerblumen an, die den Topfrand füllen. Wichtig ist, den Kübel nicht zu dicht zu bepflanzen, damit jede Pflanze ausreichend Wurzelraum behält und Wasser gleichmäßig verteilt werden kann.
Wer im Garten gezielt mit Blickachsen arbeiten möchte, kann Lavender Spires in kleineren Gruppen entlang von Wegen pflanzen. Die schlanken Blütenstiele rahmen den Weg ein, ohne ihn optisch zu verengen. Gleichzeitig entsteht ein natürlicher Übergang zwischen Rasenflächen und höheren Stauden- oder Strauchpflanzungen. Auch im Vorgarten eignet sich die Sorte, um mit relativ geringem Pflegeaufwand ein aufgeräumtes, aber lebendiges Bild zu schaffen.
Im Vergleich zu manch anderer Sorte aus der Gruppe der Verbena-Typen ist Eisenkraut in dieser Form aufgrund seiner Höhe und Transparenz besonders geeignet, um Beete zu strukturieren, ohne dominante Pflanzen zu verdrängen. Wenn Sie eine sonnenliebende, eher pflegeleichte Staude suchen, die über den Sommer hinweg immer wieder Farbe ins Beet bringt und zugleich Bestäuber anzieht, ist Lavender Spires eine durchdachte Wahl.
Original: $10.01
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Description
Eisenkraut Lavender Spires
Charakter und Besonderheiten von Eisenkraut Lavender Spires
Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich Eisenkraut Lavender Spires vor allem Gärtnerinnen und Gärtnern, die einen sonnigen, unkomplizierten Dauerblüher suchen. Diese Sorte bildet lange, aufrechte Blütenstände mit zahlreichen kleinen, zartvioletten Blüten, die über dem Laub schweben. Dadurch wirkt die Pflanze leicht und durchlässig, ohne Beete optisch zu überladen. Sie eignet sich besonders gut, um Struktur in Pflanzungen zu bringen und andere Stauden dezent zu begleiten.
Lavender Spires unterscheidet sich von vielen klassischen Beetstauden durch ihre lockere, nahezu transparente Anmutung. Die schlanken Stängel verzweigen sich nach oben hin und tragen viele Einzelblüten, die sich nacheinander öffnen. So entsteht über einen langen Zeitraum ein kontinuierlicher Blüheindruck, statt kurzer, schubweiser Spitzen. Das ist ideal, wenn Sie Wert auf ein langfristig ansprechendes Gesamtbild legen und nicht ständig neu umpflanzen möchten.
Im ausgewachsenen Zustand erreicht die Sorte je nach Standort und Pflege in der Regel eine Höhe von etwa 80 bis 120 Zentimetern. Die Breite liegt bei ungefähr 40 bis 60 Zentimetern pro Pflanze. Das Wuchsbild ist aufrecht, aber nicht streng. Einzelpflanzen eignen sich für kleinere Beete, während Gruppenpflanzungen in größeren Rabatten eine lockere, leicht fließende Wirkung erzeugen. Die Pflanze passt zu naturnahen Gärten ebenso wie zu moderneren, reduzierten Gestaltungen, weil sie sich gut einfügt und andere Arten nicht bedrängt.
Das Laub ist meist schmal und leicht gezähnt, in einem frischen, mittleren Grün. Es bleibt eher im unteren und mittleren Bereich der Pflanze, sodass die Blütenrispen gut sichtbar darüber stehen. Diese Eigenart macht Lavender Spires zu einem guten Partner für kompaktere Stauden mit dichterem Laub, die die Basis optisch füllen. Die Blüten selbst sind zwar klein, aber zahlreich, und bilden an sonnigen Tagen einen deutlichen Anziehungspunkt für Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber.
Standortwahl und Bodenvoraussetzungen
Für eine gesunde, langlebige Entwicklung ist der richtige Standort entscheidend. Lavender Spires bevorzugt einen vollsonnigen Platz. Mindestens sechs Stunden direkte Sonne pro Tag sind empfehlenswert. Etwas lichter Halbschatten wird meist noch toleriert, führt aber häufig zu einem lockeren Wuchs mit weniger Blüten. Für eine kräftige Blüte und stabile Stiele ist möglichst viel Licht von Vorteil.
Beim Boden zeigt sich die Pflanze relativ flexibel, solange Staunässe vermieden wird. Ein durchlässiger, eher magerer bis mäßig nährstoffreicher Untergrund ist ideal. In schweren Lehmböden sollten Sie vor der Pflanzung gründlich lockern und mit Sand oder feinem Splitt verbessern. Dadurch kann überschüssiges Wasser besser ablaufen, und die Wurzeln bekommen ausreichend Luft. In sehr sandigen Böden ist eine moderate Zugabe von Kompost hilfreich, um Feuchtigkeit etwas länger zu halten.
Für die Pflanzung im Beet empfehle ich, ein ausreichend großes Pflanzloch zu schaffen, das etwa doppelt so breit wie der Wurzelballen ist. Setzen Sie die Pflanze so ein, dass der Ballenoberrand auf Bodenniveau liegt, und drücken Sie die Erde sorgfältig an. Anschließend gut einschlämmen, damit Boden und Wurzeln guten Kontakt bekommen. Bei Gruppenpflanzungen ist ein Pflanzabstand von etwa 35 bis 40 Zentimetern sinnvoll. So können sich die Pflanzen zu einem lockeren Verband schließen, ohne sich zu stark zu bedrängen.
Auch im Kübel ist Lavender Spires möglich, sofern das Gefäß ausreichend groß ist und ein guter Wasserabzug besteht. Verwenden Sie eine strukturstabile, eher lockere Blumenerde, gern mit einem Anteil mineralischer Bestandteile. Eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Topfboden hilft, Staunässe zu vermeiden. Kübel sollten nach Möglichkeit an einem windgeschützten, sonnigen Platz stehen, damit die langen Blütenstängel nicht umknicken.
Pflanzung, Entwicklung über die Jahreszeiten und Überwinterung
Die beste Pflanzzeit liegt im Frühjahr, sobald der Boden abgetrocknet und nicht mehr gefroren ist. Dann kann sich Lavender Spires bis zum Sommer gut einwurzeln. Eine Pflanzung im Frühsommer ist ebenfalls möglich, erfordert aber in den ersten Wochen eine aufmerksamere Wasserversorgung. Bei Herbstpflanzung ist ein leichter Winterschutz ratsam, vor allem in raueren Lagen.
Im Jahresverlauf zeigt die Pflanze ein klares Muster: Im Frühjahr treibt sie frisch aus der Basis aus. Die Triebe strecken sich im Laufe des Früh- bis Hochsommers, sodass der endgültige Habitus meist ab Juni klar erkennbar ist. Die Hauptblüte beginnt je nach Witterung im Frühsommer und kann sich bei guter Pflege und regelmäßigem Rückschnitt verblühter Rispen bis weit in den Herbst hineinziehen. In milden Jahren und geschützten Lagen sind selbst im Oktober noch attraktive Blütenstände möglich.
Im Herbst zieht sich Lavender Spires zunehmend zurück. Das Laub vergilbt oder trocknet ein, die Stängel können teilweise stehen bleiben. Viele Gärtner lassen die vertrockneten Rispen über Winter stehen, weil sie dem Garten Struktur verleihen und bei Frost ein interessantes Bild abgeben. Im späten Winter oder sehr frühen Frühjahr empfiehlt sich dann ein kompletter Rückschnitt bis knapp über Bodenniveau. So wird der Neuaustrieb angeregt und die Pflanze bleibt über die Jahre kompakt und vital.
Zur Winterhärte lässt sich sagen, dass die Sorte in vielen Regionen mit normalen Wintern zurechtkommt, vorausgesetzt der Standort ist durchlässig und nicht zu nass. In Gegenden mit sehr strengen Frösten oder wechselhaftem Winterwetter mit häufigem Auftauen und anschließender Frostphase kann zusätzlicher Schutz sinnvoll sein. Eine dünne Schicht aus Laub oder Reisig um die Basis der Pflanze reduziert Temperaturschwankungen und schützt den Wurzelbereich. Bei Kübelpflanzen ist es wichtig, den Topf auf eine isolierende Unterlage zu stellen und gegebenenfalls den Container mit Vlies oder Jute zu umwickeln.
Pflege, Bewässerung und Gesundheit der Pflanze
Der Pflegeaufwand für Lavender Spires bleibt überschaubar, wenn Standort und Boden von Anfang an gut gewählt sind. In den ersten Wochen nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen wichtig, damit der Wurzelballen nicht austrocknet. Ist die Pflanze eingewachsen, kommt sie mit Trockenphasen deutlich besser zurecht. Sie gilt als vergleichsweise trockenheitsverträglich, sollte aber nicht dauerhaft in knochentrockenen Böden stehen. Längere Hitzeperioden im Sommer übersteht sie mit gelegentlichem, durchdringendem Gießen deutlich besser.
Eine realistische Einschätzung: Die Pflanze verträgt normale sommerliche Trockenheit, wie sie in vielen Gärten vorkommt. Wochenlange extreme Hitze ohne jeden Niederschlag und ohne Bewässerung führen jedoch zu reduziertem Wachstum und einer schwächeren Blüte. In solchen Phasen ist es sinnvoll, lieber seltener, dafür aber gründlich zu wässern. Der Boden sollte zwischen den Gießgängen wieder leicht abtrocknen, um Wurzelfäule zu vermeiden.
Beim Nährstoffbedarf ist Lavender Spires eher genügsam. In normalen Gartenböden reicht meist eine leichte Düngung im Frühjahr mit einem organischen oder organisch-mineralischen Langzeitdünger. In sehr mageren oder stark sandigen Böden kann eine zusätzliche leichte Gabe Anfang Sommer sinnvoll sein. Zu starke Düngung führt leicht zu mastigem Wuchs mit weicheren, knickanfälligen Trieben und weniger standfesten Blütenstielen.
Die Sorte zeigt sich in der Regel robust gegenüber vielen typischen Gartenkrankheiten. Probleme entstehen meist nur bei anhaltender Nässe und schlechter Durchlüftung, etwa in sehr dichten Pflanzungen oder in schweren Böden ohne Drainage. Hier kann es zu Wurzelproblemen oder Fäulnis kommen. Achten Sie deshalb auf ausreichenden Pflanzabstand und vermeiden Sie ständige Bodenvernässung. Schädlinge treten selten in nennenswertem Ausmaß auf. Einzelne Blattläuse oder andere Insekten schaden der Pflanze normalerweise nicht dauerhaft. Ein gesundes, gut gepflegtes Exemplar regeneriert sich rasch.
Über das Jahr verteilt konzentriert sich die Pflege im Wesentlichen auf drei Punkte: gründliches Angießen und eventuell Stützen in der Anwachsphase, gelegentliches Entfernen verblühter Rispen während der Saison, und der komplette Rückschnitt im Spätwinter. Wer diese Schritte beachtet und auf einen geeigneten Standort achtet, kann langfristig eine vitale, blühfreudige Pflanze erwarten.
Gestaltungsideen und sinnvolle Pflanzenkombinationen
Durch ihren lockeren Wuchs eignet sich Lavender Spires hervorragend als verbindendes Element in gemischten Staudenrabatten. Die filigranen Blütenstände schweben über niedrigeren Pflanzen und schaffen eine weiche Übergangszone zwischen Beetvordergrund und -hintergrund. Besonders gut harmoniert sie mit kompakten, strukturstarken Stauden wie Katzenminze, Salbei, Sonnenhut oder kleineren Ziergräsern. Diese bilden eine stabile Basis, während Lavender Spires Höhe und Leichtigkeit einbringt.
Auch mit Rosen lässt sich die Pflanze sehr gut kombinieren. Die zarten violetten Blütenrispen setzen einen weichen Kontrast zu den meist größeren Rosenblüten und lockern strengere Rosenbeete auf. Achten Sie dabei auf genügend Abstand, damit die Wurzeln der Rosen nicht zu stark konkurrieren und die Luftzirkulation erhalten bleibt. In naturnahen Pflanzungen mit Wildstauden fügt sich Lavender Spires stimmig ein und wird von Insekten häufig besucht, was den ökologischen Wert des Beetes erhöht.
Im Kübel macht die Sorte sich gut als zentrale, höher wachsende Komponente, umgeben von niedrigen Begleitpflanzen. Hier bieten sich etwa polsterbildende Stauden oder kompakte Sommerblumen an, die den Topfrand füllen. Wichtig ist, den Kübel nicht zu dicht zu bepflanzen, damit jede Pflanze ausreichend Wurzelraum behält und Wasser gleichmäßig verteilt werden kann.
Wer im Garten gezielt mit Blickachsen arbeiten möchte, kann Lavender Spires in kleineren Gruppen entlang von Wegen pflanzen. Die schlanken Blütenstiele rahmen den Weg ein, ohne ihn optisch zu verengen. Gleichzeitig entsteht ein natürlicher Übergang zwischen Rasenflächen und höheren Stauden- oder Strauchpflanzungen. Auch im Vorgarten eignet sich die Sorte, um mit relativ geringem Pflegeaufwand ein aufgeräumtes, aber lebendiges Bild zu schaffen.
Im Vergleich zu manch anderer Sorte aus der Gruppe der Verbena-Typen ist Eisenkraut in dieser Form aufgrund seiner Höhe und Transparenz besonders geeignet, um Beete zu strukturieren, ohne dominante Pflanzen zu verdrängen. Wenn Sie eine sonnenliebende, eher pflegeleichte Staude suchen, die über den Sommer hinweg immer wieder Farbe ins Beet bringt und zugleich Bestäuber anzieht, ist Lavender Spires eine durchdachte Wahl.


