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Gloxinie Mont Blanc

Gloxinie Mont Blanc

Gloxinie Mont Blanc

Charakter und Besonderheiten der Gloxinie Mont Blanc

Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich die Gloxinie Mont Blanc allen, die im Sommer auf überschaubarem Raum auffällige, dennoch elegante Blüten möchten. Es handelt sich um eine kompakt wachsende Knollenpflanze mit deutlich gezeichneten, weißen Blüten, die im Topf, auf der Fensterbank oder in geschützten Bereichen auf Balkon und Terrasse gut zur Wirkung kommt. Im Vergleich zu vielen auffälligen Sommerblühern braucht sie weniger Platz und eignet sich daher auch für kleinere Flächen und Stadtbalkone.

Die Gloxinie gehört botanisch zu den Knollengewächsen, die im Frühjahr austreiben, im Sommer blühen und anschließend wieder einziehen. Die Sorte Mont Blanc fällt durch ihre klare, weiße Blütenfarbe auf. In gutem Licht wirken die trichterförmigen Blüten fast samtig. Die Pflanzen bleiben meist niedrig und buschig, mit einer durchschnittlichen Höhe von etwa 20 bis 30 Zentimetern. Die Breite liegt meist im ähnlichen Bereich, was sie zu einer guten Wahl für Schalen, dekorative Töpfe oder als Vordergrundpflanze in geschützten Beeten macht.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal gegenüber vielen anderen Zierpflanzen ist die Kombination aus kompaktem Aufbau, großen Blüten und relativ kurzer Kulturzeit. Vom Austreiben der Knolle bis zur vollen Blüte vergehen nur wenige Monate. Damit eignet sich diese Gloxinie gut für Gärtnerinnen und Gärtner, die eine saisonale Bepflanzung planen oder einen festen Rhythmus im Jahresverlauf bevorzugen. Wer die Knollen richtig überwintert, kann die Pflanzen mehrere Jahre nutzen, statt sie jedes Jahr neu zu kaufen.

Die Blätter sind breit, leicht samtig und sattgrün. Sie bilden eine dichte Rosette, über der sich die Blüten deutlich abheben. Durch das weiche Laub wirkt die Pflanze insgesamt harmonisch und eignet sich auch für Innenräume, in denen zu hart wirkende Blattstrukturen unerwünscht sind. Gleichzeitig ist das Laub empfindlicher als bei robusten Gartenstauden. Das sollte man bei der Planung des Standorts und bei der Pflege berücksichtigen.

Optimaler Standort und Boden für gesundes Wachstum

Für die Gloxinie Mont Blanc ist der richtige Standort entscheidend für eine stabile Entwicklung und eine gute Blüte. Die Pflanze mag es hell, verträgt aber keine direkte, pralle Mittagssonne. Ideal ist ein Platz mit hellem, indirektem Licht, etwa ein Ost- oder Westfenster, ein leicht geschützter Balkon oder ein halbschattiger Bereich im Garten, der vor starker Sonneneinstrahlung und Wind geschützt ist. Zu viel direkte Sonne führt schnell zu Blattverbrennungen und verkürzter Blühdauer.

Im Garten oder im Topf sollte der Boden locker, humusreich und gut durchlässig sein. Staunässe verträgt die Knolle schlecht. In schweren Gartenböden rate ich dazu, vor der Pflanzung Kompost und etwas Sand oder feinen Kies einzuarbeiten, um die Drainage zu verbessern. Für die Topfkultur eignen sich hochwertige Blumenerden mit einem leichten Anteil an organischem Material. Eine dünne Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Topfboden hilft, überschüssiges Wasser abzuleiten.

Beim Einpflanzen im Freien ist es sinnvoll, die Temperaturentwicklung im Frühling zu beobachten. Die Knolle sollte erst in die Erde, wenn keine stärkeren Fröste mehr zu erwarten sind. Ein geschützter, überdachter Platz, etwa unter einem Balkonvorsprung oder im Kaltgewächshaus, erleichtert die Anzucht. In Regionen mit kühlem Frühling ist es oft praktischer, die Knollen zunächst im Haus oder im Gewächshaus anzutreiben und die Töpfe erst nach den Eisheiligen ins Freie zu stellen.

Die Gloxinie Mont Blanc reagiert empfindlich auf kalte Zugluft und große Temperaturschwankungen. Ideal sind gleichmäßige Temperaturen zwischen etwa 18 und 22 Grad während der Wachstumsphase. Kurzzeitig werden auch leicht höhere oder niedrigere Temperaturen toleriert, doch stärkere Schwankungen führen häufig zu Wachstumsstörungen oder Knospenabwurf. Wer im Innenraum kultiviert, sollte die Pflanzen daher nicht direkt neben Fenster- oder Türspalten aufstellen, wo Zugluft entsteht.

Pflanzung, Gießen und Düngung im Jahresverlauf

Die Pflanzung der Gloxinie Mont Blanc beginnt in der Regel im späten Winter oder frühen Frühjahr. Die Knolle wird flach eingesetzt, mit der leicht vertieften Seite nach oben. Sie sollte nur knapp mit Substrat bedeckt sein, damit die jungen Triebe sich leicht durch die Erde schieben können. Nach dem Einsetzen zunächst nur leicht angießen, bis sich der erste Austrieb zeigt. Zu frühes und starkes Wässern ohne Austrieb erhöht das Risiko von Fäulnis.

Während der Wachstums- und Blütezeit braucht die Pflanze eine gleichmäßige, aber maßvolle Wasserversorgung. Das Substrat sollte leicht feucht sein, aber nie dauerhaft nass. Im Topf lässt man die obere Erdschicht vor dem nächsten Gießen leicht antrocknen. Gießen Sie möglichst von unten oder direkt auf die Erde, nicht über das Laub. Nasse Blätter und Blüten fördern Pilzkrankheiten und hinterlassen Flecken. In warmen Sommerwochen kann, je nach Standort, alle zwei bis drei Tage gegossen werden, in kühleren Phasen entsprechend seltener.

In der aktiven Wachstumsphase, also vom kräftigen Austrieb bis zum Ende der Blüte, ist eine sparsame, aber regelmäßige Düngung sinnvoll. Ein flüssiger Blühpflanzendünger in geringer Dosierung, alle zwei bis drei Wochen dem Gießwasser beigemischt, reicht meist aus. Zu hohe Düngergaben führen eher zu weichem, anfälligem Wachstum und weniger Blüten. Besser ist eine konstante, maßvolle Versorgung. Sobald die Blüte nachlässt und das Laub langsam einzieht, wird das Düngen eingestellt.

Im Jahresverlauf braucht die Gloxinie Mont Blanc eine klare Ruhephase. Nach der Blüte reduziert man zunächst die Wassergaben, bis die Blätter allmählich vergilben und absterben. Dieser Prozess ist normal. Das abgestorbene Laub kann entfernt werden, wenn es vollständig eingetrocknet ist. Die Knolle selbst bleibt im Topf oder wird aus dem Beet genommen und an einem kühlen, trockenen Ort gelagert. Während der Ruhezeit wird nicht gegossen. Erst im nächsten Frühjahr, mit Beginn des neuen Austriebs, wird die Wasserversorgung wieder aufgenommen.

Winterhärte, Umgang mit Frost und Gesundheit der Pflanzen

Die Gloxinie Mont Blanc ist nicht winterhart. Bereits leichte Fröste können Knolle und Laub schädigen. In Regionen mit Frost ist eine geschützte Überwinterung zwingend erforderlich. Im Topf gezogene Pflanzen lassen sich einfach in einen frostfreien Raum bringen, etwa in einen kühlen Keller, einen unbeheizten Flur oder ein frostfreies Gewächshaus. Temperaturen um 10 Grad während der Ruhephase sind ausreichend, solange die Knolle trocken bleibt.

Wer die Pflanzen im Gartenbeet kultiviert, sollte die Knollen nach dem Einziehen des Laubes vorsichtig aus der Erde holen. Die Erde wird behutsam entfernt, ohne die Knolle zu verletzen. Anschließend lässt man sie an einem schattigen, luftigen Ort abtrocknen. Für die Lagerung eignet sich eine flache Kiste mit trockener, lockerer Füllung wie leichtem Torfersatz oder trockenem Sand. Wichtig ist eine gute Belüftung, damit sich keine Feuchtigkeit staut. Im späten Winter können die Knollen dann wieder eingetopft oder neu ausgepflanzt werden.

Unter normalen Bedingungen zeigt sich die Gloxinie Mont Blanc relativ robust, wenn Standort und Pflege stimmen. Empfindlich reagiert sie vor allem auf Nässe und zu kühle Temperaturen. Zu feuchtes Substrat, besonders in Verbindung mit Kälte, fördert Fäulnis an der Knolle. In diesem Fall treibt die Pflanze nur schwach aus oder bleibt ganz aus. Achten Sie daher auf ein gut durchlässiges Substrat und mäßige Wassergaben.

Beim Laub können gelegentlich Pilzkrankheiten auftreten, meist in Form von Blattflecken oder Grauschimmel. Häufige Ursachen sind hohe Luftfeuchte, wenig Luftbewegung und nasse Blätter. Vorbeugend hilft ein luftiger, aber zugluftgeschützter Standort sowie das Vermeiden von direktem Gießen auf das Laub. Einzelne stark geschädigte Blätter sollten zeitnah entfernt und über den Hausmüll entsorgt werden. Auf chemische Pflanzenschutzmittel kann in vielen Fällen verzichtet werden, wenn frühzeitig auf saubere Kulturbedingungen geachtet wird.

Einsatzmöglichkeiten, Kombinationspartner und Auswahlhinweise

Die Gloxinie Mont Blanc eignet sich besonders für dekorative Schalen und Töpfe, die im Sommer im Wohnbereich, auf dem Balkon oder auf einer geschützten Terrasse stehen. Aufgrund ihrer überschaubaren Höhe und Breite lässt sie sich gut auf Tischen, Fensterbänken oder Podesten platzieren, ohne zu dominant zu wirken. Im Garten kann sie im Vordergrund von geschützten Beeten eingesetzt werden, etwa nahe einer Hauswand oder unter lichten Gehölzen, sofern dort kein direkter Regen und keine Staunässe zu erwarten sind.

Als Kombination mit anderen Pflanzen bieten sich solche an, die ähnliche Ansprüche an Licht und Feuchte haben, aber eine andere Wuchsform oder Blattstruktur zeigen. Feingliedrige Farne, kleinbleibende Funkien oder schattenverträgliche Begleitpflanzen können die weichen Blätter der Gloxinie gut ergänzen. Wer Töpfe mischt, sollte darauf achten, dass die Nachbarpflanzen nicht deutlich höher wachsen und die Gloxinie nicht komplett beschatten. Auch mit anderen sommerblühenden Knollenpflanzen lassen sich harmonische Arrangements erstellen, sofern jede Art genügend Platz und die passende Pflege erhält.

Für die Auswahl empfehle ich, vor allem auf zwei Punkte zu achten: den geplanten Standort und den Pflegeaufwand, den Sie realistisch leisten können. Wer nur einen vollsonnigen Südbalkon ohne Schatten hat, sollte diese Gloxinie eher nicht wählen oder unbedingt für eine Verschattung sorgen. In einem hellen, aber nicht vollsonnigen Innenraum oder auf einem geschützten Nord- oder Ostbalkon fühlt sie sich deutlich wohler. Im Vergleich zu wirklich unkomplizierten Dauerblühern erfordert sie etwas mehr Aufmerksamkeit, vor allem beim Gießen und bei der Überwinterung. Dafür belohnt sie mit klar strukturierten, sauberen Blüten und einem geordneten, saisonalen Kulturverlauf.

Wenn Sie ein stimmiges Sommerensemble planen, lässt sich die Gloxinie Mont Blanc gut in eine Gruppe aus Sommerblühende Blumenzwiebeln integrieren, etwa zusammen mit weniger empfindlichen Arten, die stärkere Sonneneinstrahlung tolerieren und die Gloxinie optisch einrahmen. So entsteht ein gestufter Aufbau, bei dem die Gloxinie den geschützten Mittel- oder Vordergrund einnimmt.

Zusammengefasst ist diese Gloxinie eine interessante Option für alle, die bereit sind, der Pflanze während der Saison und bei der Überwinterung etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn Sie einen hellen, geschützten Platz bieten und die Ruhephase respektieren, kann die Mont Blanc Sie über mehrere Jahre begleiten und jedes Jahr aufs Neue ihre dekorativen Blüten entwickeln, ohne dabei übermäßig viel Raum einzunehmen.

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Charakter und Besonderheiten der Gloxinie Mont Blanc

Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich die Gloxinie Mont Blanc allen, die im Sommer auf überschaubarem Raum auffällige, dennoch elegante Blüten möchten. Es handelt sich um eine kompakt wachsende Knollenpflanze mit deutlich gezeichneten, weißen Blüten, die im Topf, auf der Fensterbank oder in geschützten Bereichen auf Balkon und Terrasse gut zur Wirkung kommt. Im Vergleich zu vielen auffälligen Sommerblühern braucht sie weniger Platz und eignet sich daher auch für kleinere Flächen und Stadtbalkone.

Die Gloxinie gehört botanisch zu den Knollengewächsen, die im Frühjahr austreiben, im Sommer blühen und anschließend wieder einziehen. Die Sorte Mont Blanc fällt durch ihre klare, weiße Blütenfarbe auf. In gutem Licht wirken die trichterförmigen Blüten fast samtig. Die Pflanzen bleiben meist niedrig und buschig, mit einer durchschnittlichen Höhe von etwa 20 bis 30 Zentimetern. Die Breite liegt meist im ähnlichen Bereich, was sie zu einer guten Wahl für Schalen, dekorative Töpfe oder als Vordergrundpflanze in geschützten Beeten macht.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal gegenüber vielen anderen Zierpflanzen ist die Kombination aus kompaktem Aufbau, großen Blüten und relativ kurzer Kulturzeit. Vom Austreiben der Knolle bis zur vollen Blüte vergehen nur wenige Monate. Damit eignet sich diese Gloxinie gut für Gärtnerinnen und Gärtner, die eine saisonale Bepflanzung planen oder einen festen Rhythmus im Jahresverlauf bevorzugen. Wer die Knollen richtig überwintert, kann die Pflanzen mehrere Jahre nutzen, statt sie jedes Jahr neu zu kaufen.

Die Blätter sind breit, leicht samtig und sattgrün. Sie bilden eine dichte Rosette, über der sich die Blüten deutlich abheben. Durch das weiche Laub wirkt die Pflanze insgesamt harmonisch und eignet sich auch für Innenräume, in denen zu hart wirkende Blattstrukturen unerwünscht sind. Gleichzeitig ist das Laub empfindlicher als bei robusten Gartenstauden. Das sollte man bei der Planung des Standorts und bei der Pflege berücksichtigen.

Optimaler Standort und Boden für gesundes Wachstum

Für die Gloxinie Mont Blanc ist der richtige Standort entscheidend für eine stabile Entwicklung und eine gute Blüte. Die Pflanze mag es hell, verträgt aber keine direkte, pralle Mittagssonne. Ideal ist ein Platz mit hellem, indirektem Licht, etwa ein Ost- oder Westfenster, ein leicht geschützter Balkon oder ein halbschattiger Bereich im Garten, der vor starker Sonneneinstrahlung und Wind geschützt ist. Zu viel direkte Sonne führt schnell zu Blattverbrennungen und verkürzter Blühdauer.

Im Garten oder im Topf sollte der Boden locker, humusreich und gut durchlässig sein. Staunässe verträgt die Knolle schlecht. In schweren Gartenböden rate ich dazu, vor der Pflanzung Kompost und etwas Sand oder feinen Kies einzuarbeiten, um die Drainage zu verbessern. Für die Topfkultur eignen sich hochwertige Blumenerden mit einem leichten Anteil an organischem Material. Eine dünne Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Topfboden hilft, überschüssiges Wasser abzuleiten.

Beim Einpflanzen im Freien ist es sinnvoll, die Temperaturentwicklung im Frühling zu beobachten. Die Knolle sollte erst in die Erde, wenn keine stärkeren Fröste mehr zu erwarten sind. Ein geschützter, überdachter Platz, etwa unter einem Balkonvorsprung oder im Kaltgewächshaus, erleichtert die Anzucht. In Regionen mit kühlem Frühling ist es oft praktischer, die Knollen zunächst im Haus oder im Gewächshaus anzutreiben und die Töpfe erst nach den Eisheiligen ins Freie zu stellen.

Die Gloxinie Mont Blanc reagiert empfindlich auf kalte Zugluft und große Temperaturschwankungen. Ideal sind gleichmäßige Temperaturen zwischen etwa 18 und 22 Grad während der Wachstumsphase. Kurzzeitig werden auch leicht höhere oder niedrigere Temperaturen toleriert, doch stärkere Schwankungen führen häufig zu Wachstumsstörungen oder Knospenabwurf. Wer im Innenraum kultiviert, sollte die Pflanzen daher nicht direkt neben Fenster- oder Türspalten aufstellen, wo Zugluft entsteht.

Pflanzung, Gießen und Düngung im Jahresverlauf

Die Pflanzung der Gloxinie Mont Blanc beginnt in der Regel im späten Winter oder frühen Frühjahr. Die Knolle wird flach eingesetzt, mit der leicht vertieften Seite nach oben. Sie sollte nur knapp mit Substrat bedeckt sein, damit die jungen Triebe sich leicht durch die Erde schieben können. Nach dem Einsetzen zunächst nur leicht angießen, bis sich der erste Austrieb zeigt. Zu frühes und starkes Wässern ohne Austrieb erhöht das Risiko von Fäulnis.

Während der Wachstums- und Blütezeit braucht die Pflanze eine gleichmäßige, aber maßvolle Wasserversorgung. Das Substrat sollte leicht feucht sein, aber nie dauerhaft nass. Im Topf lässt man die obere Erdschicht vor dem nächsten Gießen leicht antrocknen. Gießen Sie möglichst von unten oder direkt auf die Erde, nicht über das Laub. Nasse Blätter und Blüten fördern Pilzkrankheiten und hinterlassen Flecken. In warmen Sommerwochen kann, je nach Standort, alle zwei bis drei Tage gegossen werden, in kühleren Phasen entsprechend seltener.

In der aktiven Wachstumsphase, also vom kräftigen Austrieb bis zum Ende der Blüte, ist eine sparsame, aber regelmäßige Düngung sinnvoll. Ein flüssiger Blühpflanzendünger in geringer Dosierung, alle zwei bis drei Wochen dem Gießwasser beigemischt, reicht meist aus. Zu hohe Düngergaben führen eher zu weichem, anfälligem Wachstum und weniger Blüten. Besser ist eine konstante, maßvolle Versorgung. Sobald die Blüte nachlässt und das Laub langsam einzieht, wird das Düngen eingestellt.

Im Jahresverlauf braucht die Gloxinie Mont Blanc eine klare Ruhephase. Nach der Blüte reduziert man zunächst die Wassergaben, bis die Blätter allmählich vergilben und absterben. Dieser Prozess ist normal. Das abgestorbene Laub kann entfernt werden, wenn es vollständig eingetrocknet ist. Die Knolle selbst bleibt im Topf oder wird aus dem Beet genommen und an einem kühlen, trockenen Ort gelagert. Während der Ruhezeit wird nicht gegossen. Erst im nächsten Frühjahr, mit Beginn des neuen Austriebs, wird die Wasserversorgung wieder aufgenommen.

Winterhärte, Umgang mit Frost und Gesundheit der Pflanzen

Die Gloxinie Mont Blanc ist nicht winterhart. Bereits leichte Fröste können Knolle und Laub schädigen. In Regionen mit Frost ist eine geschützte Überwinterung zwingend erforderlich. Im Topf gezogene Pflanzen lassen sich einfach in einen frostfreien Raum bringen, etwa in einen kühlen Keller, einen unbeheizten Flur oder ein frostfreies Gewächshaus. Temperaturen um 10 Grad während der Ruhephase sind ausreichend, solange die Knolle trocken bleibt.

Wer die Pflanzen im Gartenbeet kultiviert, sollte die Knollen nach dem Einziehen des Laubes vorsichtig aus der Erde holen. Die Erde wird behutsam entfernt, ohne die Knolle zu verletzen. Anschließend lässt man sie an einem schattigen, luftigen Ort abtrocknen. Für die Lagerung eignet sich eine flache Kiste mit trockener, lockerer Füllung wie leichtem Torfersatz oder trockenem Sand. Wichtig ist eine gute Belüftung, damit sich keine Feuchtigkeit staut. Im späten Winter können die Knollen dann wieder eingetopft oder neu ausgepflanzt werden.

Unter normalen Bedingungen zeigt sich die Gloxinie Mont Blanc relativ robust, wenn Standort und Pflege stimmen. Empfindlich reagiert sie vor allem auf Nässe und zu kühle Temperaturen. Zu feuchtes Substrat, besonders in Verbindung mit Kälte, fördert Fäulnis an der Knolle. In diesem Fall treibt die Pflanze nur schwach aus oder bleibt ganz aus. Achten Sie daher auf ein gut durchlässiges Substrat und mäßige Wassergaben.

Beim Laub können gelegentlich Pilzkrankheiten auftreten, meist in Form von Blattflecken oder Grauschimmel. Häufige Ursachen sind hohe Luftfeuchte, wenig Luftbewegung und nasse Blätter. Vorbeugend hilft ein luftiger, aber zugluftgeschützter Standort sowie das Vermeiden von direktem Gießen auf das Laub. Einzelne stark geschädigte Blätter sollten zeitnah entfernt und über den Hausmüll entsorgt werden. Auf chemische Pflanzenschutzmittel kann in vielen Fällen verzichtet werden, wenn frühzeitig auf saubere Kulturbedingungen geachtet wird.

Einsatzmöglichkeiten, Kombinationspartner und Auswahlhinweise

Die Gloxinie Mont Blanc eignet sich besonders für dekorative Schalen und Töpfe, die im Sommer im Wohnbereich, auf dem Balkon oder auf einer geschützten Terrasse stehen. Aufgrund ihrer überschaubaren Höhe und Breite lässt sie sich gut auf Tischen, Fensterbänken oder Podesten platzieren, ohne zu dominant zu wirken. Im Garten kann sie im Vordergrund von geschützten Beeten eingesetzt werden, etwa nahe einer Hauswand oder unter lichten Gehölzen, sofern dort kein direkter Regen und keine Staunässe zu erwarten sind.

Als Kombination mit anderen Pflanzen bieten sich solche an, die ähnliche Ansprüche an Licht und Feuchte haben, aber eine andere Wuchsform oder Blattstruktur zeigen. Feingliedrige Farne, kleinbleibende Funkien oder schattenverträgliche Begleitpflanzen können die weichen Blätter der Gloxinie gut ergänzen. Wer Töpfe mischt, sollte darauf achten, dass die Nachbarpflanzen nicht deutlich höher wachsen und die Gloxinie nicht komplett beschatten. Auch mit anderen sommerblühenden Knollenpflanzen lassen sich harmonische Arrangements erstellen, sofern jede Art genügend Platz und die passende Pflege erhält.

Für die Auswahl empfehle ich, vor allem auf zwei Punkte zu achten: den geplanten Standort und den Pflegeaufwand, den Sie realistisch leisten können. Wer nur einen vollsonnigen Südbalkon ohne Schatten hat, sollte diese Gloxinie eher nicht wählen oder unbedingt für eine Verschattung sorgen. In einem hellen, aber nicht vollsonnigen Innenraum oder auf einem geschützten Nord- oder Ostbalkon fühlt sie sich deutlich wohler. Im Vergleich zu wirklich unkomplizierten Dauerblühern erfordert sie etwas mehr Aufmerksamkeit, vor allem beim Gießen und bei der Überwinterung. Dafür belohnt sie mit klar strukturierten, sauberen Blüten und einem geordneten, saisonalen Kulturverlauf.

Wenn Sie ein stimmiges Sommerensemble planen, lässt sich die Gloxinie Mont Blanc gut in eine Gruppe aus Sommerblühende Blumenzwiebeln integrieren, etwa zusammen mit weniger empfindlichen Arten, die stärkere Sonneneinstrahlung tolerieren und die Gloxinie optisch einrahmen. So entsteht ein gestufter Aufbau, bei dem die Gloxinie den geschützten Mittel- oder Vordergrund einnimmt.

Zusammengefasst ist diese Gloxinie eine interessante Option für alle, die bereit sind, der Pflanze während der Saison und bei der Überwinterung etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn Sie einen hellen, geschützten Platz bieten und die Ruhephase respektieren, kann die Mont Blanc Sie über mehrere Jahre begleiten und jedes Jahr aufs Neue ihre dekorativen Blüten entwickeln, ohne dabei übermäßig viel Raum einzunehmen.

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