


Goldrute Fireworks
Goldrute Fireworks
Charakter und Besonderheiten dieser Gartenstaude
Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich die Goldrute Fireworks vor allem dann, wenn Sie späte, zuverlässige Blütenfarbe in Beeten und Rabatten suchen, ohne viel Pflegeaufwand in Kauf nehmen zu wollen. Diese Auslese der Goldrute fällt durch ihren lockeren, breit überhängenden Wuchs und die fein verzweigten Blütenrispen auf, die an ein leuchtendes Feuerwerk erinnern. Im Gegensatz zu vielen klassischen, sehr wüchsigen Goldruten bleibt diese Sorte meist etwas kompakter und wirkt dadurch geordneter im Gartenbild.
Die Staude bildet im Laufe der Jahre kräftige Horste mit zahlreichen Trieben. Die Stängel sind aufrecht, im oberen Bereich elegant bogig überhängend. Das verleiht der Pflanze eine bewegte, aber nicht unruhige Silhouette. In gutem Gartenboden erreicht sie durchschnittlich etwa 90 bis 120 Zentimeter Höhe und etwa 60 bis 80 Zentimeter Breite. In sehr nährstoffreichen Böden kann sie höher werden; in trockeneren Bereichen bleibt sie meist etwas kompakter.
Der Hauptnutzen dieser Staude liegt in ihrer späten Blütezeit und der guten Eignung für naturnahe Pflanzungen. Während viele Sommerstauden bereits nachlassen, beginnt Fireworks, die Beete mit zahllosen kleinen, gelben Blüten zu füllen. Damit schließen Sie die Blühlücke zwischen Hochsommer und Herbst. Die Pflanze bietet Insekten, insbesondere Wildbienen, Schwebfliegen und Schmetterlingen, noch reichlich Nahrung, wenn andere Nektarquellen knapp werden. Das ist ein praktischer Beitrag zur Förderung der Gartenfauna, ohne dass Sie eine spezielle Wildblumenfläche anlegen müssen.
Im Vergleich zu hohen Sonnenhüten oder Herbstastern wirkt die Blüte der Goldrute Fireworks luftiger und feiner. Dadurch eignet sie sich sehr gut, um kräftige, großblütige Stauden optisch aufzulockern. Sie müssen also nicht zwischen „Wildstaude“ und „Zierstaude“ wählen, sondern können mit dieser Sorte beide Aspekte verbinden: naturnahes Flair und ordentliche Gartenwirkung.
Laub, Blüte und Entwicklung über das Jahr
Im Frühjahr treibt die Goldrute Fireworks mit frischen, grünlichen Trieben aus, die sich zügig strecken. Die Blätter sind lanzettlich, mittelgrün und sitzen wechselständig an den Stängeln. Sie bilden im Frühsommer einen dichten, aber nicht zu massiven Hintergrund im Beet. Schon in dieser Phase lässt sich gut einschätzen, welche Fläche die Staude einnehmen wird, sodass Sie bei Bedarf noch rechtzeitig regulierend eingreifen können.
Die Blüte setzt in der Regel ab Spätsommer ein, abhängig von Witterung und Standort in etwa von August bis in den Oktober hinein. Aus zahlreichen Seitenzweigen entwickeln sich fein aufgefächerte, gelbe Blütenrispen. Jede einzelne Blüte ist klein, die Gesamtwirkung aber deutlich sichtbar. Das „Feuerwerks“-Bild entsteht durch den gleichmäßigen, nach außen fächerförmig angeordneten Aufbau der Blütenstände. Diese bleiben über mehrere Wochen dekorativ, sofern die Pflanze nicht unter starker Trockenheit leidet.
Nach der Blüte bilden sich Samenstände, die sich optisch eher unauffällig verhalten, aber in naturnahen Gärten durchaus belassen werden können. Sie bieten Vögeln gelegentlich Futter und geben dem Winterbild Struktur. Wenn Sie ein aufgeräumtes Erscheinungsbild bevorzugen, können Sie die Blütenstände im Spätherbst oder Spätwinter bodennah zurückschneiden.
Über mehrere Jahre betrachtet zeigt sich Fireworks als recht langlebige und beständige Staude. Mit der Zeit kann sie stärkere Horste bilden; diese lassen sich etwa alle vier bis fünf Jahre teilen. Das hält die Pflanze vital und ermöglicht es Ihnen, weitere Beete mit derselben Sorte zu bestücken oder Pflanzen an Nachbarn weiterzugeben. Bei normaler Pflege ist nicht mit einem raschen Verkahlen der Mitte zu rechnen; eine Teilung ist eher eine vorbeugende Maßnahme zur Bestandsführung.
Standort, Boden und Pflanzung für ein stabiles Wachstum
Für eine zuverlässige Entwicklung empfehle ich einen sonnigen bis halbschattigen Standort. In voller Sonne zeigt Fireworks die reichste Blüte, benötigt dann aber gelegentlich zusätzliches Wasser in längeren Trockenphasen. Im lichten Halbschatten blüht sie etwas weniger üppig, bleibt aber oft länger frisch grün. Dichte Schattenlagen sind weniger geeignet, da die Triebe dann stärker vergeilen und zum Umfallen neigen.
Beim Boden zeigt sich diese Staude anpassungsfähig. Am wohlsten fühlt sie sich in lockerem, humosem Gartenboden mit guter Wasserspeicherfähigkeit, aber ohne Staunässe. Kurzzeitige Trockenheit wird gut toleriert, lang anhaltende Trockenperioden führen jedoch zu geringerer Wuchshöhe und kürzerer Blütezeit. In sehr trockenen, sandigen Böden empfehle ich, vor der Pflanzung reichlich Kompost oder gut verrotteten Gartenhumus einzuarbeiten und in heißen Wochen eine ergänzende Bewässerung einzuplanen.
Die Pflanzung erfolgt idealerweise im Frühjahr oder frühen Herbst. So hat die Goldrute Fireworks genügend Zeit, Wurzeln zu bilden, bevor Hitze oder Frost sie belasten. Setzen Sie die Stauden mit einem Abstand von etwa 50 bis 60 Zentimetern. In Gruppen von drei bis fünf Exemplaren entsteht ein natürlich wirkender, zusammenhängender Blütenbereich. Drücken Sie den Boden nach dem Setzen sorgfältig an und wässern Sie gründlich, damit sich keine Hohlräume im Wurzelbereich bilden.
Eine dünne Mulchschicht aus gehäckseltem Schnittgut oder Rindenkompost hilft, Feuchtigkeit im Boden zu halten und Unkrautdruck zu reduzieren. Achten Sie darauf, den Mulch nicht direkt an den Stängelansatz zu schieben, damit es nicht zu Fäulnis kommt. In Kübeln ist Fireworks nur bedingt zu empfehlen, da die Pflanze tiefe Wurzeln bildet und im Topf schnell an Grenzen stößt. Wenn Sie es dennoch versuchen möchten, wählen Sie ein großes Gefäß und achten Sie besonders auf regelmäßige Wasserversorgung.
Pflege, Schnitt, Winterhärte und Trockenheitsverträglichkeit
Im Jahresverlauf ist der Pflegeaufwand überschaubar. Im Frühling kontrollieren Sie die Horste und entfernen abgestorbene Pflanzenreste, falls diese nicht bereits im Winter geschnitten wurden. Eine Gabe Kompost oder ein ausgewogener organischer Dünger im April reicht meist aus, um die Staude für die Saison zu versorgen. Auf stark nährstoffarme Böden können Sie die Düngung im Juni leicht wiederholen, wenn der Wuchs sehr schwach ausfällt.
Während der Wachstumsphase ist vor allem die Wasserversorgung wichtig. Die Sorte gilt als relativ trockenheitsverträglich, solange der Boden nicht über viele Wochen komplett austrocknet. In Hitzeperioden beobachten Sie die Blätter: Bei schlaff herabhängendem Laub sollten Sie durchdringend wässern. Besser als häufige kleine Gaben sind seltene, aber gründliche Bewässerungen, die den Wurzelraum tief durchfeuchten. Staunässe ist zu vermeiden, da sie Wurzelfäule fördern kann.
Die Winterhärte ist in unseren Breiten in der Regel ausreichend. Bei normal durchlässigem Boden überstehen die Wurzeln übliche Frostperioden ohne zusätzliche Abdeckung. In sehr rauen Lagen oder in Töpfen empfehle ich jedoch eine leichte Schutzschicht aus Laub oder Reisig über dem Wurzelbereich. Kübel sollten auf isolierende Füße oder Holz gestellt werden, damit der Topf nicht durchfriert. Im Freiland ist ein Kälteschaden selten, sofern die Staude nicht in Senken mit Staunässe steht.
Der Rückschnitt kann entweder im Spätherbst oder im späten Winter erfolgen. Wenn Sie den winterlichen Strukturaspekt nutzen möchten, lassen Sie die trockenen Stängel bis Februar stehen und schneiden sie dann bodennah zurück. Bei sehr windoffenen Gärten kann ein etwas früherer Schnitt sinnvoll sein, um Bruch zu vermeiden. Ein Rückschnitt im Sommer, beispielsweise nach einer ersten, schwächeren Blüte, ist im Normalfall nicht nötig und würde eher die Gesamterscheinung beeinträchtigen.
Hinsichtlich Krankheiten und Schädlingen zeigt sich Fireworks meist robust. Gelegentlich kann bei zu dichter Pflanzung und ständiger Feuchtigkeit Mehltau oder Blattflecken auftreten. In solchen Fällen helfen vor allem luftigere Pflanzabstände und ein Verzicht auf Beregnung über das Laub. Bei starkem Schneckenaufkommen können junge Austriebe im Frühjahr gefährdet sein; hier hat es sich bewährt, die Triebe zu kontrollieren und bei Bedarf frühzeitig zu schützen.
Gestaltung, Kombinationen und sinnvolle Verwendung im Garten
In der Gartengestaltung eignet sich die Goldrute Fireworks hervorragend als vertikale Strukturpflanze im hinteren oder mittleren Beetbereich. Durch ihren lockeren Aufbau passt sie zu naturnahen Staudenpflanzungen ebenso wie zu klassischen Bauerngärten. Sie bringt besonders dann einen Mehrwert, wenn Sie Wert auf einen langen Saisonverlauf legen und den Herbst im Garten bewusst gestalten möchten.
Sehr harmonische Kombinationen entstehen mit spät blühenden Stauden wie Herbstastern, hohen Sonnenhüten oder Gräsern wie Chinaschilf und Rutenhirse. Die gelben Blütenrispen bilden einen klaren Kontrast zu violetten, blauen oder purpurroten Tönen. Gleichzeitig wirken sie als verbindendes Element im Beet, weil die feine Struktur den Übergang zwischen verschiedenen Wuchstypen weicher erscheinen lässt. In kleineren Gärten können Sie Fireworks als Solitärstaude einsetzen, etwa am Zaun oder am Rand einer Terrasse.
In größeren Anlagen eignet sie sich auch für lockere Gruppenpflanzungen entlang von Wegen oder als Teil von Staudenwiesen, die nicht gemäht, sondern einmal jährlich geschnitten werden. Hier spielt sie ihre Robustheit und den späten Blühaspekt besonders aus. Beachten Sie jedoch, dass sie sich an zusagenden Standorten mit der Zeit durch Versamung verbreiten kann. Wenn Sie eine streng kontrollierte Bepflanzung wünschen, sollten Sie verblühte Stängel rechtzeitig schneiden.
Als Schnittblume ist die Pflanze nur bedingt geeignet, da die feinen Rispen in der Vase eine eher lockere, natürliche Wirkung zeigen und nicht so lange halten wie klassische Schnittstauden. Für gemischte, spätsommerliche Sträuße aus dem eigenen Garten kann sie dennoch ein interessantes, strukturgebendes Element sein. Schneiden Sie dazu die Stängel, sobald ein Großteil der Einzelblüten geöffnet ist, und stellen Sie sie möglichst zügig ins Wasser.
Wenn Sie eine pflegeleichte, standfeste Staude für sonnige bis leicht halbschattige Bereiche suchen, die den Garten im Spätsommer belebt und zugleich Insekten fördert, ist Goldrute Fireworks eine sinnvolle Wahl. Entscheidend sind ein geeigneter Standort mit durchlässigem, nicht zu trockenem Boden, eine maßvolle Nährstoffversorgung und gelegentliche Kontrolle des Horstumfangs. Unter diesen Bedingungen entwickelt sich die Pflanze über viele Jahre zu einem verlässlichen Bestandteil Ihrer Staudenbepflanzung.
Original: $8.83
-65%$8.83
$3.09Produktinformationen
Produktinformationen
Versand & Rückgabe
Versand & Rückgabe
Description
Goldrute Fireworks
Charakter und Besonderheiten dieser Gartenstaude
Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich die Goldrute Fireworks vor allem dann, wenn Sie späte, zuverlässige Blütenfarbe in Beeten und Rabatten suchen, ohne viel Pflegeaufwand in Kauf nehmen zu wollen. Diese Auslese der Goldrute fällt durch ihren lockeren, breit überhängenden Wuchs und die fein verzweigten Blütenrispen auf, die an ein leuchtendes Feuerwerk erinnern. Im Gegensatz zu vielen klassischen, sehr wüchsigen Goldruten bleibt diese Sorte meist etwas kompakter und wirkt dadurch geordneter im Gartenbild.
Die Staude bildet im Laufe der Jahre kräftige Horste mit zahlreichen Trieben. Die Stängel sind aufrecht, im oberen Bereich elegant bogig überhängend. Das verleiht der Pflanze eine bewegte, aber nicht unruhige Silhouette. In gutem Gartenboden erreicht sie durchschnittlich etwa 90 bis 120 Zentimeter Höhe und etwa 60 bis 80 Zentimeter Breite. In sehr nährstoffreichen Böden kann sie höher werden; in trockeneren Bereichen bleibt sie meist etwas kompakter.
Der Hauptnutzen dieser Staude liegt in ihrer späten Blütezeit und der guten Eignung für naturnahe Pflanzungen. Während viele Sommerstauden bereits nachlassen, beginnt Fireworks, die Beete mit zahllosen kleinen, gelben Blüten zu füllen. Damit schließen Sie die Blühlücke zwischen Hochsommer und Herbst. Die Pflanze bietet Insekten, insbesondere Wildbienen, Schwebfliegen und Schmetterlingen, noch reichlich Nahrung, wenn andere Nektarquellen knapp werden. Das ist ein praktischer Beitrag zur Förderung der Gartenfauna, ohne dass Sie eine spezielle Wildblumenfläche anlegen müssen.
Im Vergleich zu hohen Sonnenhüten oder Herbstastern wirkt die Blüte der Goldrute Fireworks luftiger und feiner. Dadurch eignet sie sich sehr gut, um kräftige, großblütige Stauden optisch aufzulockern. Sie müssen also nicht zwischen „Wildstaude“ und „Zierstaude“ wählen, sondern können mit dieser Sorte beide Aspekte verbinden: naturnahes Flair und ordentliche Gartenwirkung.
Laub, Blüte und Entwicklung über das Jahr
Im Frühjahr treibt die Goldrute Fireworks mit frischen, grünlichen Trieben aus, die sich zügig strecken. Die Blätter sind lanzettlich, mittelgrün und sitzen wechselständig an den Stängeln. Sie bilden im Frühsommer einen dichten, aber nicht zu massiven Hintergrund im Beet. Schon in dieser Phase lässt sich gut einschätzen, welche Fläche die Staude einnehmen wird, sodass Sie bei Bedarf noch rechtzeitig regulierend eingreifen können.
Die Blüte setzt in der Regel ab Spätsommer ein, abhängig von Witterung und Standort in etwa von August bis in den Oktober hinein. Aus zahlreichen Seitenzweigen entwickeln sich fein aufgefächerte, gelbe Blütenrispen. Jede einzelne Blüte ist klein, die Gesamtwirkung aber deutlich sichtbar. Das „Feuerwerks“-Bild entsteht durch den gleichmäßigen, nach außen fächerförmig angeordneten Aufbau der Blütenstände. Diese bleiben über mehrere Wochen dekorativ, sofern die Pflanze nicht unter starker Trockenheit leidet.
Nach der Blüte bilden sich Samenstände, die sich optisch eher unauffällig verhalten, aber in naturnahen Gärten durchaus belassen werden können. Sie bieten Vögeln gelegentlich Futter und geben dem Winterbild Struktur. Wenn Sie ein aufgeräumtes Erscheinungsbild bevorzugen, können Sie die Blütenstände im Spätherbst oder Spätwinter bodennah zurückschneiden.
Über mehrere Jahre betrachtet zeigt sich Fireworks als recht langlebige und beständige Staude. Mit der Zeit kann sie stärkere Horste bilden; diese lassen sich etwa alle vier bis fünf Jahre teilen. Das hält die Pflanze vital und ermöglicht es Ihnen, weitere Beete mit derselben Sorte zu bestücken oder Pflanzen an Nachbarn weiterzugeben. Bei normaler Pflege ist nicht mit einem raschen Verkahlen der Mitte zu rechnen; eine Teilung ist eher eine vorbeugende Maßnahme zur Bestandsführung.
Standort, Boden und Pflanzung für ein stabiles Wachstum
Für eine zuverlässige Entwicklung empfehle ich einen sonnigen bis halbschattigen Standort. In voller Sonne zeigt Fireworks die reichste Blüte, benötigt dann aber gelegentlich zusätzliches Wasser in längeren Trockenphasen. Im lichten Halbschatten blüht sie etwas weniger üppig, bleibt aber oft länger frisch grün. Dichte Schattenlagen sind weniger geeignet, da die Triebe dann stärker vergeilen und zum Umfallen neigen.
Beim Boden zeigt sich diese Staude anpassungsfähig. Am wohlsten fühlt sie sich in lockerem, humosem Gartenboden mit guter Wasserspeicherfähigkeit, aber ohne Staunässe. Kurzzeitige Trockenheit wird gut toleriert, lang anhaltende Trockenperioden führen jedoch zu geringerer Wuchshöhe und kürzerer Blütezeit. In sehr trockenen, sandigen Böden empfehle ich, vor der Pflanzung reichlich Kompost oder gut verrotteten Gartenhumus einzuarbeiten und in heißen Wochen eine ergänzende Bewässerung einzuplanen.
Die Pflanzung erfolgt idealerweise im Frühjahr oder frühen Herbst. So hat die Goldrute Fireworks genügend Zeit, Wurzeln zu bilden, bevor Hitze oder Frost sie belasten. Setzen Sie die Stauden mit einem Abstand von etwa 50 bis 60 Zentimetern. In Gruppen von drei bis fünf Exemplaren entsteht ein natürlich wirkender, zusammenhängender Blütenbereich. Drücken Sie den Boden nach dem Setzen sorgfältig an und wässern Sie gründlich, damit sich keine Hohlräume im Wurzelbereich bilden.
Eine dünne Mulchschicht aus gehäckseltem Schnittgut oder Rindenkompost hilft, Feuchtigkeit im Boden zu halten und Unkrautdruck zu reduzieren. Achten Sie darauf, den Mulch nicht direkt an den Stängelansatz zu schieben, damit es nicht zu Fäulnis kommt. In Kübeln ist Fireworks nur bedingt zu empfehlen, da die Pflanze tiefe Wurzeln bildet und im Topf schnell an Grenzen stößt. Wenn Sie es dennoch versuchen möchten, wählen Sie ein großes Gefäß und achten Sie besonders auf regelmäßige Wasserversorgung.
Pflege, Schnitt, Winterhärte und Trockenheitsverträglichkeit
Im Jahresverlauf ist der Pflegeaufwand überschaubar. Im Frühling kontrollieren Sie die Horste und entfernen abgestorbene Pflanzenreste, falls diese nicht bereits im Winter geschnitten wurden. Eine Gabe Kompost oder ein ausgewogener organischer Dünger im April reicht meist aus, um die Staude für die Saison zu versorgen. Auf stark nährstoffarme Böden können Sie die Düngung im Juni leicht wiederholen, wenn der Wuchs sehr schwach ausfällt.
Während der Wachstumsphase ist vor allem die Wasserversorgung wichtig. Die Sorte gilt als relativ trockenheitsverträglich, solange der Boden nicht über viele Wochen komplett austrocknet. In Hitzeperioden beobachten Sie die Blätter: Bei schlaff herabhängendem Laub sollten Sie durchdringend wässern. Besser als häufige kleine Gaben sind seltene, aber gründliche Bewässerungen, die den Wurzelraum tief durchfeuchten. Staunässe ist zu vermeiden, da sie Wurzelfäule fördern kann.
Die Winterhärte ist in unseren Breiten in der Regel ausreichend. Bei normal durchlässigem Boden überstehen die Wurzeln übliche Frostperioden ohne zusätzliche Abdeckung. In sehr rauen Lagen oder in Töpfen empfehle ich jedoch eine leichte Schutzschicht aus Laub oder Reisig über dem Wurzelbereich. Kübel sollten auf isolierende Füße oder Holz gestellt werden, damit der Topf nicht durchfriert. Im Freiland ist ein Kälteschaden selten, sofern die Staude nicht in Senken mit Staunässe steht.
Der Rückschnitt kann entweder im Spätherbst oder im späten Winter erfolgen. Wenn Sie den winterlichen Strukturaspekt nutzen möchten, lassen Sie die trockenen Stängel bis Februar stehen und schneiden sie dann bodennah zurück. Bei sehr windoffenen Gärten kann ein etwas früherer Schnitt sinnvoll sein, um Bruch zu vermeiden. Ein Rückschnitt im Sommer, beispielsweise nach einer ersten, schwächeren Blüte, ist im Normalfall nicht nötig und würde eher die Gesamterscheinung beeinträchtigen.
Hinsichtlich Krankheiten und Schädlingen zeigt sich Fireworks meist robust. Gelegentlich kann bei zu dichter Pflanzung und ständiger Feuchtigkeit Mehltau oder Blattflecken auftreten. In solchen Fällen helfen vor allem luftigere Pflanzabstände und ein Verzicht auf Beregnung über das Laub. Bei starkem Schneckenaufkommen können junge Austriebe im Frühjahr gefährdet sein; hier hat es sich bewährt, die Triebe zu kontrollieren und bei Bedarf frühzeitig zu schützen.
Gestaltung, Kombinationen und sinnvolle Verwendung im Garten
In der Gartengestaltung eignet sich die Goldrute Fireworks hervorragend als vertikale Strukturpflanze im hinteren oder mittleren Beetbereich. Durch ihren lockeren Aufbau passt sie zu naturnahen Staudenpflanzungen ebenso wie zu klassischen Bauerngärten. Sie bringt besonders dann einen Mehrwert, wenn Sie Wert auf einen langen Saisonverlauf legen und den Herbst im Garten bewusst gestalten möchten.
Sehr harmonische Kombinationen entstehen mit spät blühenden Stauden wie Herbstastern, hohen Sonnenhüten oder Gräsern wie Chinaschilf und Rutenhirse. Die gelben Blütenrispen bilden einen klaren Kontrast zu violetten, blauen oder purpurroten Tönen. Gleichzeitig wirken sie als verbindendes Element im Beet, weil die feine Struktur den Übergang zwischen verschiedenen Wuchstypen weicher erscheinen lässt. In kleineren Gärten können Sie Fireworks als Solitärstaude einsetzen, etwa am Zaun oder am Rand einer Terrasse.
In größeren Anlagen eignet sie sich auch für lockere Gruppenpflanzungen entlang von Wegen oder als Teil von Staudenwiesen, die nicht gemäht, sondern einmal jährlich geschnitten werden. Hier spielt sie ihre Robustheit und den späten Blühaspekt besonders aus. Beachten Sie jedoch, dass sie sich an zusagenden Standorten mit der Zeit durch Versamung verbreiten kann. Wenn Sie eine streng kontrollierte Bepflanzung wünschen, sollten Sie verblühte Stängel rechtzeitig schneiden.
Als Schnittblume ist die Pflanze nur bedingt geeignet, da die feinen Rispen in der Vase eine eher lockere, natürliche Wirkung zeigen und nicht so lange halten wie klassische Schnittstauden. Für gemischte, spätsommerliche Sträuße aus dem eigenen Garten kann sie dennoch ein interessantes, strukturgebendes Element sein. Schneiden Sie dazu die Stängel, sobald ein Großteil der Einzelblüten geöffnet ist, und stellen Sie sie möglichst zügig ins Wasser.
Wenn Sie eine pflegeleichte, standfeste Staude für sonnige bis leicht halbschattige Bereiche suchen, die den Garten im Spätsommer belebt und zugleich Insekten fördert, ist Goldrute Fireworks eine sinnvolle Wahl. Entscheidend sind ein geeigneter Standort mit durchlässigem, nicht zu trockenem Boden, eine maßvolle Nährstoffversorgung und gelegentliche Kontrolle des Horstumfangs. Unter diesen Bedingungen entwickelt sich die Pflanze über viele Jahre zu einem verlässlichen Bestandteil Ihrer Staudenbepflanzung.



















