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Großblumige Margerite Coconut

Großblumige Margerite Coconut

Großblumige Margerite Coconut – robuste Staude mit klarweißem Blütenschmuck für Garten und Kübel

Charakter der Großblumigen Margerite Coconut und Unterschiede zu klassischen Sorten

Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich die Großblumige Margerite Coconut vor allem Gärtnerinnen und Gärtnern, die einen zuverlässigen, hellen Blütenschwerpunkt im Garten suchen, ohne dabei eine aufwendige Pflege in Kauf zu nehmen. Diese Sorte gehört zu den staudigen Margeritenformen und bildet standfeste Horste mit auffallend großen, klarweißen Blütenköpfen und gelber Mitte. Der Effekt ist deutlich kräftiger als bei einfachen Wiesenmargeriten, bleibt aber dennoch natürlich und nicht aufdringlich.

Im ausgewachsenen Zustand erreicht Coconut je nach Standort in der Regel etwa 60 bis 80 Zentimeter Höhe. In sehr nährstoffreichen Böden kann sie auch etwas höher werden, wobei dann eine dezente Stütze sinnvoll sein kann. Die Breite eines Horstes liegt im Durchschnitt bei 40 bis 50 Zentimetern. Mit den Jahren baut die Pflanze den Horst langsam aus, ohne aggressiv auszubreiten. Dadurch eignet sie sich gut für strukturierte Staudenbeete, in denen jede Pflanze ihren Platz behalten soll.

Das Laub ist frischgrün, länglich bis lanzettlich und bildet eine dichte Basis im unteren Bereich. Darüber erheben sich die stabilen Blütenstiele, auf denen die großen, strahlenförmigen Blüten sitzen. Die Wirkung ist klar und aufgeräumt. Wer eine zuverlässige Staude mit heller, freundlicher Ausstrahlung sucht, findet in dieser Sorte eine robuste Begleiterin für viele Jahre, sofern Standort und Pflege stimmen.

Im Unterschied zu vielen einjährigen Balkon-Margeriten ist Coconut eine mehrjährige Staude für Beete und größere Gefäße. Sie übersteht bei passender Pflanzung die Winter im Freien und liefert über mehrere Saisons hinweg einen wiederkehrenden Blütenaspekt. Das macht sie langfristig wirtschaftlicher und nachhaltiger, da ein jährliches Neupflanzen entfällt.

Standortwahl und Bodenansprüche für eine gesunde Entwicklung

Für eine stabile Entwicklung über viele Jahre ist der richtige Standort entscheidend. Die Großblumige Margerite Coconut bevorzugt einen vollsonnigen Platz oder zumindest einen Bereich mit täglich mehreren Stunden direkter Sonne. Halbschatten wird meist toleriert, führt aber häufig zu etwas lockerem Wuchs und weniger Blüten. In eher schattigen Lagen ist die Pflanze auf Dauer nicht zufriedenstellend.

Beim Boden zeigt sich die Staude recht anpassungsfähig. Ideal ist ein durchlässiger, humoser Gartenboden, der Feuchtigkeit gut hält, aber nicht zur Staunässe neigt. Schwere Lehmböden sollten vor der Pflanzung mit Sand und reifem Kompost verbessert werden, damit das Wasser besser abläuft. In sehr leichten, sandigen Böden empfiehlt sich die Einarbeitung von Kompost oder gut verrottetem organischem Material, um Nährstoffe und Wasser länger verfügbar zu halten.

Der pH-Wert darf im leicht sauren bis schwach alkalischen Bereich liegen. Extreme Bedingungen, etwa dauerhaft sehr saure oder stark verdichtete Böden, sind auf Dauer ungünstig. Wo das Bodenprofil unsicher ist, können Sie zunächst eine einzelne Pflanze zur Probe setzen und die Entwicklung über ein bis zwei Saisons beobachten. Zeigen sich stabile, aufrechte Triebe und ein gleichmäßiger Blütenansatz, passt der Standort in der Regel.

In Regionen mit sehr windoffenen Lagen ist es sinnvoll, die Staude leicht geschützt zu positionieren, zum Beispiel vor einer Hecke, einem Zaun oder in der Nähe größerer Sträucher. So bleiben die hohen Blütenstiele aufrecht und brechen bei Sommergewittern seltener. Ein mäßig bewegter Standort mit Luftzirkulation ist dennoch erwünscht, um Blattnässe nach Regen rasch abtrocknen zu lassen und Pilzkrankheiten vorzubeugen.

Richtig pflanzen: Schritt-für-Schritt und Hinweise für Beet und Kübel

Im Freiland ist der beste Pflanzzeitpunkt für die Großblumige Margerite Coconut das zeitige Frühjahr oder der frühe Herbst. Der Boden sollte frostfrei und leicht feucht, aber nicht durchnässt sein. Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so breit ist wie der Wurzelballen. Lockern Sie den Boden im unteren Bereich und mischen Sie etwas Kompost ein, wenn der Boden nährstoffarm oder sehr sandig ist. Setzen Sie die Staude so tief, dass die Oberkante des Ballens exakt mit der Erdoberfläche abschließt, und füllen Sie das Loch sorgfältig mit Erde auf.

Nach dem Pflanzen den Bereich gut antreten, um Hohlräume zu schließen, und anschließend gründlich wässern. In den ersten Wochen nach der Pflanzung sollte der Boden nicht vollständig austrocknen, da die junge Staude sonst nur zögerlich einwurzelt. Hat sie sich etabliert, kommt sie mit normalen Schwankungen der Bodenfeuchte meist gut zurecht.

Für die Kultur im Kübel wählen Sie ein ausreichend großes Gefäß mit Abzugslöchern. Ein Volumen von etwa 15 bis 20 Litern pro Pflanze ist ein guter Ausgangspunkt, damit sich der Wurzelballen frei entwickeln kann. Verwenden Sie eine hochwertige, strukturstabile Kübelpflanzenerde, gerne gemischt mit etwas Gartenerde und einer mineralischen Komponente, zum Beispiel Blähton oder grobem Sand. Das verbessert die Standfestigkeit und verhindert Staunässe. Eine Drainageschicht im Bodenbereich ist insbesondere bei eher flachen Gefäßen sinnvoll.

Im Topf ist die Wasserführung wichtiger als im Gartenboden, da das Substrat schneller austrocknet, aber auch leichter vernässt. Prüfen Sie im Sommer regelmäßig die Feuchte mit dem Finger und gießen Sie durchdringend, sobald die oberste Schicht abgetrocknet ist. Längere Trockenphasen mit hängenden Trieben sollten Sie vermeiden, da sie die Blütenleistung deutlich mindern. Dauerhaft nasse Erde ist jedoch ebenso ungünstig und kann zu Wurzelfäulnis führen.

Pflege über das Jahr, Blüteverlauf, Trockenheitsverträglichkeit und Winterhärte

Die Großblumige Margerite Coconut benötigt im Jahresverlauf eine überschaubare, aber regelmäßige Pflege. Im Frühjahr, sobald kein dauerhafter Frost mehr zu erwarten ist, kontrollieren Sie die Horste und entfernen abgestorbene oder verfaulte Pflanzenteile. Eine dünne Gabe Kompost oder ein ausgewogener, organischer Volldünger im Wurzelbereich unterstützt den Austrieb und fördert einen stabilen Stielaufbau. Übermäßige Düngung, vor allem mit Stickstoff, führt schnell zu weichem Gewebe und instabilen Trieben, daher besser maßvoll dosieren.

Die Hauptblütezeit liegt je nach Region meist zwischen Frühsommer und Hochsommer. Durch das regelmäßige Entfernen verwelkter Blütenstände regen Sie die Pflanze zu einer längeren Blühphase an. Schneiden Sie die Stiele dabei bis knapp über ein kräftiges Blattpaar zurück. So bleibt der Horst kompakt, und neue Knospen können sich nachschieben. Ein kompletter Rückschnitt direkt nach der ersten Hauptblüte kann, sofern die Pflanze sich gut etabliert hat, einen zweiten, etwas schwächeren Flor im Spätsommer ermöglichen.

In Bezug auf Trockenheitsverträglichkeit zeigt sich Coconut nach der Etablierung relativ robust. Kürzere Trockenperioden übersteht sie im Gartenboden meist ohne bleibenden Schaden, solange der Boden nicht extrem sandig ist. Dauerhafte Trockenheit führt jedoch zu kleineren Blüten, verkürzter Blühdauer und insgesamt schwächerem Wuchs. In langen Hitzephasen ist daher ein gelegentliches, gründliches Wässern sinnvoll. Im Kübel reagiert die Pflanze empfindlicher auf Wassermangel, da das Substrat dort schneller austrocknet. Hier ist eine konsequentere Kontrolle der Feuchte notwendig.

Zur Winterhärte lassen sich je nach Region unterschiedliche Erfahrungen beobachten. Grundsätzlich gilt Coconut als gut frosttolerant, sofern der Boden durchlässig ist und keine anhaltende Staunässe im Wurzelbereich auftritt. In sehr rauen Lagen mit strengen, schneearmen Wintern empfehle ich einen leichten Winterschutz, etwa eine dünne Schicht aus Laub oder Reisig über dem Wurzelbereich. Kübelpflanzen sollten vor starkem Frost geschützt werden, da der Wurzelballen im Topf schneller durchfriert. Ein geschützter Platz an der Hauswand und eine Isolierung des Gefäßes mit Vlies oder Noppenfolie sind hierfür meist ausreichend.

Hinsichtlich Krankheiten und Schädlingen gilt Coconut als vergleichsweise robust. In sehr feuchten Sommern können jedoch Blattfleckenkrankheiten oder Mehltau auftreten, vor allem bei dichter Bepflanzung und schlechter Luftzirkulation. Achten Sie daher auf ausreichenden Pflanzabstand und vermeiden Sie dauerhaft nasse Blätter, etwa durch abendliches Beregnen. Treten Probleme auf, ist meist eine Kombination aus Rückschnitt betroffener Pflanzenteile und Verbesserung der Kulturbedingungen ausreichend. Ein vorbeugender Chemieeinsatz ist in der Regel nicht erforderlich.

Gestaltungsideen, Pflanzpartner und langfristige Nutzung im Gartenkonzept

Die Großblumige Margerite Coconut eignet sich vor allem als Struktur- und Leitstaude in sonnigen Beeten. Ihre aufrechten, klaren Blütenstiele fügen sich gut in klassische Staudenrabatten ein, in denen Stauden in unterschiedlichen Höhen gestaffelt werden. Im Vordergrund passen niedrigere Partner wie Frauenmantel, Storchschnabel oder Katzenminze, die den Fuß der Staude locker umspielen. Im Hintergrund harmonieren höhere Blütenstauden wie Rittersporn, Sonnenhut oder Phlox, aber auch zierliche Gräser, die den strahlend weißen Blüten einen ruhigen Rahmen geben.

In naturnahen Pflanzungen lässt sich Coconut gezielt einsetzen, um ruhige, helle Akzente zu setzen. In Kombination mit violetten, blauen oder rosafarbenen Blüten entsteht ein klarer Farbkontrast, während sie mit gelben und cremefarbenen Blüten eine harmonische, warme Wirkung erzeugt. Auch in Bauerngärten fügt sich die Staude traditionell ein, etwa zwischen Stockrosen, Lupinen und duftenden Kräutern.

Im Kübel ist sie auf Terrassen und Balkonen eine gute Wahl, wenn ein aufrechter, eher vertikaler Blütenaspekt gewünscht ist. Als Solitär in einem größeren Topf kommt die Blütenform klar zur Geltung. In gemischten Kübeln sollte sie mit Partnern kombiniert werden, die ähnliche Ansprüche an Sonne und Wasserversorgung haben, zum Beispiel mit lavendelartigen Stauden oder niedrigeren, trockenheitsverträglichen Sommerblumen.

Langfristig lohnt sich alle paar Jahre eine Kontrolle des Horstes. Wirkt die Pflanze im Zentrum blühfaul oder verkahlt, können Sie sie im Frühjahr oder frühen Herbst ausgraben und teilen. Die vitalen Randstücke werden neu gepflanzt, während alte, stark verholzte Teile entsorgt werden. So verjüngen Sie Ihren Bestand und sichern eine zuverlässige Blühleistung für die nächsten Jahre. Wer sich eine pflegeleichte, aber optisch klare Staudenpersönlichkeit wünscht, findet in dieser Margerite eine solide, gut planbare Komponente für viele Gartenkonzepte.

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Original: $8.23

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Großblumige Margerite Coconut – robuste Staude mit klarweißem Blütenschmuck für Garten und Kübel

Charakter der Großblumigen Margerite Coconut und Unterschiede zu klassischen Sorten

Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich die Großblumige Margerite Coconut vor allem Gärtnerinnen und Gärtnern, die einen zuverlässigen, hellen Blütenschwerpunkt im Garten suchen, ohne dabei eine aufwendige Pflege in Kauf zu nehmen. Diese Sorte gehört zu den staudigen Margeritenformen und bildet standfeste Horste mit auffallend großen, klarweißen Blütenköpfen und gelber Mitte. Der Effekt ist deutlich kräftiger als bei einfachen Wiesenmargeriten, bleibt aber dennoch natürlich und nicht aufdringlich.

Im ausgewachsenen Zustand erreicht Coconut je nach Standort in der Regel etwa 60 bis 80 Zentimeter Höhe. In sehr nährstoffreichen Böden kann sie auch etwas höher werden, wobei dann eine dezente Stütze sinnvoll sein kann. Die Breite eines Horstes liegt im Durchschnitt bei 40 bis 50 Zentimetern. Mit den Jahren baut die Pflanze den Horst langsam aus, ohne aggressiv auszubreiten. Dadurch eignet sie sich gut für strukturierte Staudenbeete, in denen jede Pflanze ihren Platz behalten soll.

Das Laub ist frischgrün, länglich bis lanzettlich und bildet eine dichte Basis im unteren Bereich. Darüber erheben sich die stabilen Blütenstiele, auf denen die großen, strahlenförmigen Blüten sitzen. Die Wirkung ist klar und aufgeräumt. Wer eine zuverlässige Staude mit heller, freundlicher Ausstrahlung sucht, findet in dieser Sorte eine robuste Begleiterin für viele Jahre, sofern Standort und Pflege stimmen.

Im Unterschied zu vielen einjährigen Balkon-Margeriten ist Coconut eine mehrjährige Staude für Beete und größere Gefäße. Sie übersteht bei passender Pflanzung die Winter im Freien und liefert über mehrere Saisons hinweg einen wiederkehrenden Blütenaspekt. Das macht sie langfristig wirtschaftlicher und nachhaltiger, da ein jährliches Neupflanzen entfällt.

Standortwahl und Bodenansprüche für eine gesunde Entwicklung

Für eine stabile Entwicklung über viele Jahre ist der richtige Standort entscheidend. Die Großblumige Margerite Coconut bevorzugt einen vollsonnigen Platz oder zumindest einen Bereich mit täglich mehreren Stunden direkter Sonne. Halbschatten wird meist toleriert, führt aber häufig zu etwas lockerem Wuchs und weniger Blüten. In eher schattigen Lagen ist die Pflanze auf Dauer nicht zufriedenstellend.

Beim Boden zeigt sich die Staude recht anpassungsfähig. Ideal ist ein durchlässiger, humoser Gartenboden, der Feuchtigkeit gut hält, aber nicht zur Staunässe neigt. Schwere Lehmböden sollten vor der Pflanzung mit Sand und reifem Kompost verbessert werden, damit das Wasser besser abläuft. In sehr leichten, sandigen Böden empfiehlt sich die Einarbeitung von Kompost oder gut verrottetem organischem Material, um Nährstoffe und Wasser länger verfügbar zu halten.

Der pH-Wert darf im leicht sauren bis schwach alkalischen Bereich liegen. Extreme Bedingungen, etwa dauerhaft sehr saure oder stark verdichtete Böden, sind auf Dauer ungünstig. Wo das Bodenprofil unsicher ist, können Sie zunächst eine einzelne Pflanze zur Probe setzen und die Entwicklung über ein bis zwei Saisons beobachten. Zeigen sich stabile, aufrechte Triebe und ein gleichmäßiger Blütenansatz, passt der Standort in der Regel.

In Regionen mit sehr windoffenen Lagen ist es sinnvoll, die Staude leicht geschützt zu positionieren, zum Beispiel vor einer Hecke, einem Zaun oder in der Nähe größerer Sträucher. So bleiben die hohen Blütenstiele aufrecht und brechen bei Sommergewittern seltener. Ein mäßig bewegter Standort mit Luftzirkulation ist dennoch erwünscht, um Blattnässe nach Regen rasch abtrocknen zu lassen und Pilzkrankheiten vorzubeugen.

Richtig pflanzen: Schritt-für-Schritt und Hinweise für Beet und Kübel

Im Freiland ist der beste Pflanzzeitpunkt für die Großblumige Margerite Coconut das zeitige Frühjahr oder der frühe Herbst. Der Boden sollte frostfrei und leicht feucht, aber nicht durchnässt sein. Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so breit ist wie der Wurzelballen. Lockern Sie den Boden im unteren Bereich und mischen Sie etwas Kompost ein, wenn der Boden nährstoffarm oder sehr sandig ist. Setzen Sie die Staude so tief, dass die Oberkante des Ballens exakt mit der Erdoberfläche abschließt, und füllen Sie das Loch sorgfältig mit Erde auf.

Nach dem Pflanzen den Bereich gut antreten, um Hohlräume zu schließen, und anschließend gründlich wässern. In den ersten Wochen nach der Pflanzung sollte der Boden nicht vollständig austrocknen, da die junge Staude sonst nur zögerlich einwurzelt. Hat sie sich etabliert, kommt sie mit normalen Schwankungen der Bodenfeuchte meist gut zurecht.

Für die Kultur im Kübel wählen Sie ein ausreichend großes Gefäß mit Abzugslöchern. Ein Volumen von etwa 15 bis 20 Litern pro Pflanze ist ein guter Ausgangspunkt, damit sich der Wurzelballen frei entwickeln kann. Verwenden Sie eine hochwertige, strukturstabile Kübelpflanzenerde, gerne gemischt mit etwas Gartenerde und einer mineralischen Komponente, zum Beispiel Blähton oder grobem Sand. Das verbessert die Standfestigkeit und verhindert Staunässe. Eine Drainageschicht im Bodenbereich ist insbesondere bei eher flachen Gefäßen sinnvoll.

Im Topf ist die Wasserführung wichtiger als im Gartenboden, da das Substrat schneller austrocknet, aber auch leichter vernässt. Prüfen Sie im Sommer regelmäßig die Feuchte mit dem Finger und gießen Sie durchdringend, sobald die oberste Schicht abgetrocknet ist. Längere Trockenphasen mit hängenden Trieben sollten Sie vermeiden, da sie die Blütenleistung deutlich mindern. Dauerhaft nasse Erde ist jedoch ebenso ungünstig und kann zu Wurzelfäulnis führen.

Pflege über das Jahr, Blüteverlauf, Trockenheitsverträglichkeit und Winterhärte

Die Großblumige Margerite Coconut benötigt im Jahresverlauf eine überschaubare, aber regelmäßige Pflege. Im Frühjahr, sobald kein dauerhafter Frost mehr zu erwarten ist, kontrollieren Sie die Horste und entfernen abgestorbene oder verfaulte Pflanzenteile. Eine dünne Gabe Kompost oder ein ausgewogener, organischer Volldünger im Wurzelbereich unterstützt den Austrieb und fördert einen stabilen Stielaufbau. Übermäßige Düngung, vor allem mit Stickstoff, führt schnell zu weichem Gewebe und instabilen Trieben, daher besser maßvoll dosieren.

Die Hauptblütezeit liegt je nach Region meist zwischen Frühsommer und Hochsommer. Durch das regelmäßige Entfernen verwelkter Blütenstände regen Sie die Pflanze zu einer längeren Blühphase an. Schneiden Sie die Stiele dabei bis knapp über ein kräftiges Blattpaar zurück. So bleibt der Horst kompakt, und neue Knospen können sich nachschieben. Ein kompletter Rückschnitt direkt nach der ersten Hauptblüte kann, sofern die Pflanze sich gut etabliert hat, einen zweiten, etwas schwächeren Flor im Spätsommer ermöglichen.

In Bezug auf Trockenheitsverträglichkeit zeigt sich Coconut nach der Etablierung relativ robust. Kürzere Trockenperioden übersteht sie im Gartenboden meist ohne bleibenden Schaden, solange der Boden nicht extrem sandig ist. Dauerhafte Trockenheit führt jedoch zu kleineren Blüten, verkürzter Blühdauer und insgesamt schwächerem Wuchs. In langen Hitzephasen ist daher ein gelegentliches, gründliches Wässern sinnvoll. Im Kübel reagiert die Pflanze empfindlicher auf Wassermangel, da das Substrat dort schneller austrocknet. Hier ist eine konsequentere Kontrolle der Feuchte notwendig.

Zur Winterhärte lassen sich je nach Region unterschiedliche Erfahrungen beobachten. Grundsätzlich gilt Coconut als gut frosttolerant, sofern der Boden durchlässig ist und keine anhaltende Staunässe im Wurzelbereich auftritt. In sehr rauen Lagen mit strengen, schneearmen Wintern empfehle ich einen leichten Winterschutz, etwa eine dünne Schicht aus Laub oder Reisig über dem Wurzelbereich. Kübelpflanzen sollten vor starkem Frost geschützt werden, da der Wurzelballen im Topf schneller durchfriert. Ein geschützter Platz an der Hauswand und eine Isolierung des Gefäßes mit Vlies oder Noppenfolie sind hierfür meist ausreichend.

Hinsichtlich Krankheiten und Schädlingen gilt Coconut als vergleichsweise robust. In sehr feuchten Sommern können jedoch Blattfleckenkrankheiten oder Mehltau auftreten, vor allem bei dichter Bepflanzung und schlechter Luftzirkulation. Achten Sie daher auf ausreichenden Pflanzabstand und vermeiden Sie dauerhaft nasse Blätter, etwa durch abendliches Beregnen. Treten Probleme auf, ist meist eine Kombination aus Rückschnitt betroffener Pflanzenteile und Verbesserung der Kulturbedingungen ausreichend. Ein vorbeugender Chemieeinsatz ist in der Regel nicht erforderlich.

Gestaltungsideen, Pflanzpartner und langfristige Nutzung im Gartenkonzept

Die Großblumige Margerite Coconut eignet sich vor allem als Struktur- und Leitstaude in sonnigen Beeten. Ihre aufrechten, klaren Blütenstiele fügen sich gut in klassische Staudenrabatten ein, in denen Stauden in unterschiedlichen Höhen gestaffelt werden. Im Vordergrund passen niedrigere Partner wie Frauenmantel, Storchschnabel oder Katzenminze, die den Fuß der Staude locker umspielen. Im Hintergrund harmonieren höhere Blütenstauden wie Rittersporn, Sonnenhut oder Phlox, aber auch zierliche Gräser, die den strahlend weißen Blüten einen ruhigen Rahmen geben.

In naturnahen Pflanzungen lässt sich Coconut gezielt einsetzen, um ruhige, helle Akzente zu setzen. In Kombination mit violetten, blauen oder rosafarbenen Blüten entsteht ein klarer Farbkontrast, während sie mit gelben und cremefarbenen Blüten eine harmonische, warme Wirkung erzeugt. Auch in Bauerngärten fügt sich die Staude traditionell ein, etwa zwischen Stockrosen, Lupinen und duftenden Kräutern.

Im Kübel ist sie auf Terrassen und Balkonen eine gute Wahl, wenn ein aufrechter, eher vertikaler Blütenaspekt gewünscht ist. Als Solitär in einem größeren Topf kommt die Blütenform klar zur Geltung. In gemischten Kübeln sollte sie mit Partnern kombiniert werden, die ähnliche Ansprüche an Sonne und Wasserversorgung haben, zum Beispiel mit lavendelartigen Stauden oder niedrigeren, trockenheitsverträglichen Sommerblumen.

Langfristig lohnt sich alle paar Jahre eine Kontrolle des Horstes. Wirkt die Pflanze im Zentrum blühfaul oder verkahlt, können Sie sie im Frühjahr oder frühen Herbst ausgraben und teilen. Die vitalen Randstücke werden neu gepflanzt, während alte, stark verholzte Teile entsorgt werden. So verjüngen Sie Ihren Bestand und sichern eine zuverlässige Blühleistung für die nächsten Jahre. Wer sich eine pflegeleichte, aber optisch klare Staudenpersönlichkeit wünscht, findet in dieser Margerite eine solide, gut planbare Komponente für viele Gartenkonzepte.

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