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Nelkenwurz ‘Totally Tangerine’

Nelkenwurz ‘Totally Tangerine’

Nelkenwurz Totally Tangerine

Charakter und Nutzen dieser langlebigen Staude

Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich Nelkenwurz "Totally Tangerine" besonders für Gärtnerinnen und Gärtner, die eine zuverlässig blühende, unkomplierte Staude für sonnige bis halbschattige Bereiche suchen. Diese Sorte zeichnet sich durch ihre warmen, orange-aprikosenfarbenen Blüten aus, die über viele Wochen erscheinen und Beete sichtbar strukturieren. Sie passt gut in naturnahe Pflanzungen, gemischte Staudenrabatten und in kleinere Gärten, in denen jeder Quadratmeter sinnvoll genutzt werden muss.

Die Pflanze bildet eine kompakte, buschige Staude mit einer grundständigen Blattrosette und darüber aufstrebenden, locker verzweigten Stielen. Im ausgewachsenen Zustand erreicht sie in der Regel etwa 50 bis 70 Zentimeter Wuchshöhe, je nach Standort und Boden, und eine Breite von rund 35 bis 45 Zentimetern. Damit fügt sie sich harmonisch zwischen niedrigere Bodendecker und höhere Stauden wie Ziergräser oder Prachtstauden ein, ohne andere Pflanzen zu verdrängen.

Der besondere Nutzen dieser Sorte liegt in ihrer langen Blütezeit und in der Fähigkeit, Lücken im Beet elegant zu schließen. Sie bringt von späten Frühling bis in den Sommer kontinuierlich Farbe in den Garten, ohne dass Sie ständig eingreifen müssen. Zusätzlich ist sie eine gute Nahrungsquelle für Insekten, da die offenen, halb gefüllten Blüten gut zugänglich sind. Für Gärtner, die Wert auf einen lebendigen, aber pflegeleichten Garten legen, ist sie deshalb eine sinnvolle Wahl.

Im Vergleich zu vielen kurzlebigen Sommerblumen ist diese Staude mehrjährig und über mehrere Jahre nutzbar. Dadurch amortisiert sich die Anschaffung deutlich, vor allem in dauerhaft angelegten Beeten. Voraussetzung für eine gute Entwicklung ist ein passender Standort und ein Boden, der weder völlig austrocknet noch dauerhaft nass bleibt. Darauf gehe ich im nächsten Abschnitt genauer ein.

Optimaler Standort und Boden für eine gesunde Entwicklung

Für eine robuste und reich blühende Entwicklung benötigt Geum "Totally Tangerine" einen Standort mit Sonne bis hellem Halbschatten. In voller Sonne blüht die Staude meist am intensivsten, vorausgesetzt, der Boden kann Feuchtigkeit gut speichern. In leichtem Halbschatten fällt die Blüte etwas weniger üppig aus, dafür bleibt der Boden in trockenen Sommern länger frisch. Sehr dunkle, vollschattige Lagen sind für diese Sorte nicht geeignet, dort bleiben Pflanzen schwach und blühfaul.

Der Boden sollte humos, locker und mäßig nährstoffreich sein. Auf sehr leichten Sandböden empfehle ich das Einarbeiten von gut verrottetem Kompost, um etwas Wasserhaltefähigkeit und Nährstoffe einzubringen. Auf schweren, zur Staunässe neigenden Lehmböden ist eine gründliche Bodenlockerung wichtig. Eine Beimischung von grobem Sand oder feinem Splitt kann helfen, überschüssiges Wasser besser abzuführen. Dauerhaft nasse Füße, besonders im Winter, schwächen den Wurzelbereich und begünstigen Fäulnis.

In Kübeln oder größeren Balkonkästen lässt sich diese Sorte ebenfalls kultivieren, wenn das Gefäß über ausreichend Wasserabzugslöcher verfügt. Verwenden Sie eine gute, strukturstabile Kübelpflanzenerde, vermischt mit etwa einem Drittel grobem Material wie Blähton oder grober Sand. So beugen Sie Staunässe vor und halten die Wurzeln dennoch gleichmäßig feucht. Achten Sie darauf, dass das Gefäß tief genug ist, damit sich die Wurzeln gut ausbreiten können.

Hinsichtlich Winterhärte gilt die Sorte im mitteleuropäischen Klima im Allgemeinen als zuverlässig winterhart. In sehr rauen, exponierten Lagen oder bei extremen Wintern kann ein leichter Winterschutz sinnvoll sein, etwa eine lockere Schicht aus Laub oder Reisig über dem Wurzelbereich. Besonders junge Pflanzen im ersten Standjahr profitieren davon, bis sie vollständig eingewurzelt sind.

Blüte, Laub und Erscheinungsbild im Jahresverlauf

Im Jahresverlauf zeigt die Staude einen klar erkennbaren Ablauf. Im Frühjahr treibt sie mit frischem, gefiedertem Laub aus, das in einer dichten Rosette am Boden steht. Die Blätter sind mittel- bis dunkelgrün, leicht behaart und bilden eine stabile Basis, aus der ab späten Frühling die Blütenstängel aufsteigen. Dadurch ergibt sich ein aufgeräumtes, geordnetes Bild im Beet.

Die Blüten von "Totally Tangerine" sind schalenförmig bis leicht halb gefüllt, mit einem warmen Farbton zwischen kräftigem Orange und aprikotfarbenen Nuancen. Sie stehen an langen, dünnen, aber erstaunlich standfesten Stielen über dem Laub und wirken dadurch leicht und transparent. Diese Struktur sorgt dafür, dass angrenzende Pflanzen nicht verdeckt werden, sondern die Blüten gleichsam darüber schweben. Je nach Witterungsverlauf beginnt die Hauptblüte in vielen Regionen etwa im Mai und kann, bei regelmäßigem Entfernen verwelkter Blüten, bis in den Hochsommer andauern.

Im Sommer bleibt das Laub in der Regel dekorativ, solange der Boden nicht zu stark austrocknet. Bei intensiver Hitze und Trockenheit kann es zu einer leichten Einziehung oder zu braunen Blatträndern kommen, die die Pflanze bei wieder einsetzendem Regen meist von allein ausgleicht. Im Herbst zieht sich der oberirdische Teil nach und nach zurück, sodass hauptsächlich die Blattbasis erhalten bleibt oder sich komplett einzieht. Im Winter bleibt häufig eine niedrige Restrosette sichtbar, die den Austrieb im nächsten Frühling vorbereitet.

Über mehrere Jahre betrachtet, entwickelt sich die Staude zu einem stabilen Horst. Eine Teilung ist nicht jedes Jahr nötig, kann aber alle drei bis fünf Jahre sinnvoll sein, wenn die Mitte des Horstes etwas verkahlt oder die Blühfreude nachlässt. In diesem Fall teilen Sie den Wurzelstock vorsichtig im Frühjahr oder frühen Herbst und pflanzen die vitalen Randstücke an neuer Stelle ein. So verjüngen Sie den Bestand und erhalten die Blühleistung.

Pflanzung, Pflege und Wasserbedarf im Jahresverlauf

Die beste Pflanzzeit liegt im Frühling oder im frühen Herbst. Der Boden sollte zu diesen Terminen frostfrei und gut bearbeitbar sein. Lockern Sie den Untergrund gründlich in einer Tiefe von etwa 25 bis 30 Zentimetern und entfernen Sie Wurzelunkräuter sorgfältig. Mischen Sie etwas reifen Kompost in die Pflanzgrube, aber verzichten Sie auf stark konzentrierte, schnell wirkende Dünger, damit die Pflanzen nicht zu weich und anfällig werden.

Setzen Sie den Wurzelballen so in den Boden, dass die Oberkante knapp mit der Erdoberfläche abschließt. Drücken Sie die Erde seitlich gut an und wässern Sie anschließend gründlich ein. In den ersten Wochen nach der Pflanzung ist eine gleichmäßige Bodenfeuchte besonders wichtig, damit sich feine Wurzeln entwickeln können. Später gilt die Staude als relativ robust, benötigt aber in längeren Trockenphasen zusätzliche Wassergaben, vor allem in leichten Böden und in Gefäßen. Sie toleriert kurzfristige Trockenheit, reagiert auf anhaltenden Wassermangel jedoch mit reduzierter Blüte und geschwächtem Wuchs.

Im Frühling reicht in den meisten Gärten eine Gabe Kompost oder ein moderater, organischer Volldünger, leicht in den Oberboden eingearbeitet. Überdüngung führt eher zu starkem Blattwachstum als zu mehr Blüten und ist deshalb nicht empfehlenswert. Während der Blüte lohnt es sich, verwelkte Blütenstände regelmäßig auszuschneiden. Das verlängert die Blühdauer und hält die Pflanze optisch ansprechend.

Im Spätherbst können die abgestorbenen Stängel bodennah zurückgeschnitten werden. Wer Insekten etwas mehr Lebensraum bieten möchte, lässt einen Teil der Stängel bis zum späten Winter stehen und schneidet erst im zeitigen Frühjahr zurück. In sehr kalten Lagen ist es ratsam, die Pflanzenbasis leicht mit Laub oder Reisig zu bedecken, insbesondere im ersten Standjahr. Im Kübel sollten Sie zusätzlich darauf achten, dass das Gefäß nicht vollständig durchfriert. Gegebenenfalls hilft eine isolierende Unterlage oder das Einpacken mit Vlies.

Zur Krankheitsanfälligkeit lässt sich sagen, dass die Sorte im Allgemeinen als robust gilt. Unter ungünstigen Bedingungen, etwa bei dauerhaft nassen Böden oder sehr dichter Bepflanzung ohne Luftzirkulation, können Pilzkrankheiten wie Mehltau auftreten. In diesem Fall ist es sinnvoll, betroffene Blätter frühzeitig zu entfernen und langfristig an der Belüftung des Bestandes und der Bodenstruktur zu arbeiten, statt sofort zu chemischen Mitteln zu greifen.

Gestaltungsideen und Kombinationen mit anderen Pflanzen

Mit ihrer warmen Blütenfarbe lässt sich Geum "Totally Tangerine" vielseitig kombinieren. Besonders harmonisch wirken Partner in Gelb-, Creme- und sanften Rosatönen. Stauden wie Frauenmantel, Storchschnabel oder zarte Salbei-Sorten ergänzen sowohl Farbe als auch Struktur gut. In sonnigen Beeten passen auch kleinere Ziergräser dazu, die mit ihren feinen Halmen einen ruhigen Hintergrund bilden. In naturnahen Pflanzungen lässt sich die Staude gut mit margeritenartigen Blüten und locker wachsenden Stauden verbinden.

Für kleinere Gärten oder Terrassenbeete im Kübel ist sie interessant, weil sie relativ kompakt bleibt und nicht aus dem Rahmen fällt. Ein mittelgroßer Kübel mit 30 bis 40 Zentimeter Durchmesser bietet ausreichend Platz für eine Pflanze, eventuell kombiniert mit niedrigeren Begleitern am Rand. Achten Sie bei Mischpflanzungen im Gefäß darauf, Pflanzen mit ähnlichem Wasserbedarf zu wählen, damit die Pflege im Alltag überschaubar bleibt.

Im klassischen Staudenbeet kommt diese Sorte in der mittleren Reihe gut zur Geltung. Vordergrundpflanzen sollten etwas niedriger sein, damit die Blütenstängel frei sichtbar bleiben. Dahinter können höhere Stauden oder Sträucher stehen, die für einen gestuften Aufbau sorgen. Durch die transparente Wuchsform verdeckt die Staude Nachbarpflanzen nicht vollständig, sondern bindet sie optisch zusammen. Dauerhafte Hecken oder großflächige Bodendeckungen ersetzt sie nicht, sie eignet sich eher als akzentsetzende Strukturpflanze.

Wer über mehrere Jahreszeiten hinweg planen möchte, setzt auf eine Kombination aus früh blühenden Zwiebelpflanzen, Frühsommerstauden wie dieser Nelkenwurz-Sorte und spätsommerlichen Partnern wie Sonnenhut oder Herbstastern. So entsteht eine Staffelung, bei der jede Pflanzengruppe ihren Auftritt hat, ohne dass das Beet zwischendurch leer wirkt. Geum "Totally Tangerine" übernimmt in diesem Aufbau die Rolle eines verlässlichen Übergangs von Frühling zu Sommer und sorgt mit überschaubarem Pflegeaufwand für eine anhaltende, klare Farbwirkung.

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Nelkenwurz Totally Tangerine

Charakter und Nutzen dieser langlebigen Staude

Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich Nelkenwurz "Totally Tangerine" besonders für Gärtnerinnen und Gärtner, die eine zuverlässig blühende, unkomplierte Staude für sonnige bis halbschattige Bereiche suchen. Diese Sorte zeichnet sich durch ihre warmen, orange-aprikosenfarbenen Blüten aus, die über viele Wochen erscheinen und Beete sichtbar strukturieren. Sie passt gut in naturnahe Pflanzungen, gemischte Staudenrabatten und in kleinere Gärten, in denen jeder Quadratmeter sinnvoll genutzt werden muss.

Die Pflanze bildet eine kompakte, buschige Staude mit einer grundständigen Blattrosette und darüber aufstrebenden, locker verzweigten Stielen. Im ausgewachsenen Zustand erreicht sie in der Regel etwa 50 bis 70 Zentimeter Wuchshöhe, je nach Standort und Boden, und eine Breite von rund 35 bis 45 Zentimetern. Damit fügt sie sich harmonisch zwischen niedrigere Bodendecker und höhere Stauden wie Ziergräser oder Prachtstauden ein, ohne andere Pflanzen zu verdrängen.

Der besondere Nutzen dieser Sorte liegt in ihrer langen Blütezeit und in der Fähigkeit, Lücken im Beet elegant zu schließen. Sie bringt von späten Frühling bis in den Sommer kontinuierlich Farbe in den Garten, ohne dass Sie ständig eingreifen müssen. Zusätzlich ist sie eine gute Nahrungsquelle für Insekten, da die offenen, halb gefüllten Blüten gut zugänglich sind. Für Gärtner, die Wert auf einen lebendigen, aber pflegeleichten Garten legen, ist sie deshalb eine sinnvolle Wahl.

Im Vergleich zu vielen kurzlebigen Sommerblumen ist diese Staude mehrjährig und über mehrere Jahre nutzbar. Dadurch amortisiert sich die Anschaffung deutlich, vor allem in dauerhaft angelegten Beeten. Voraussetzung für eine gute Entwicklung ist ein passender Standort und ein Boden, der weder völlig austrocknet noch dauerhaft nass bleibt. Darauf gehe ich im nächsten Abschnitt genauer ein.

Optimaler Standort und Boden für eine gesunde Entwicklung

Für eine robuste und reich blühende Entwicklung benötigt Geum "Totally Tangerine" einen Standort mit Sonne bis hellem Halbschatten. In voller Sonne blüht die Staude meist am intensivsten, vorausgesetzt, der Boden kann Feuchtigkeit gut speichern. In leichtem Halbschatten fällt die Blüte etwas weniger üppig aus, dafür bleibt der Boden in trockenen Sommern länger frisch. Sehr dunkle, vollschattige Lagen sind für diese Sorte nicht geeignet, dort bleiben Pflanzen schwach und blühfaul.

Der Boden sollte humos, locker und mäßig nährstoffreich sein. Auf sehr leichten Sandböden empfehle ich das Einarbeiten von gut verrottetem Kompost, um etwas Wasserhaltefähigkeit und Nährstoffe einzubringen. Auf schweren, zur Staunässe neigenden Lehmböden ist eine gründliche Bodenlockerung wichtig. Eine Beimischung von grobem Sand oder feinem Splitt kann helfen, überschüssiges Wasser besser abzuführen. Dauerhaft nasse Füße, besonders im Winter, schwächen den Wurzelbereich und begünstigen Fäulnis.

In Kübeln oder größeren Balkonkästen lässt sich diese Sorte ebenfalls kultivieren, wenn das Gefäß über ausreichend Wasserabzugslöcher verfügt. Verwenden Sie eine gute, strukturstabile Kübelpflanzenerde, vermischt mit etwa einem Drittel grobem Material wie Blähton oder grober Sand. So beugen Sie Staunässe vor und halten die Wurzeln dennoch gleichmäßig feucht. Achten Sie darauf, dass das Gefäß tief genug ist, damit sich die Wurzeln gut ausbreiten können.

Hinsichtlich Winterhärte gilt die Sorte im mitteleuropäischen Klima im Allgemeinen als zuverlässig winterhart. In sehr rauen, exponierten Lagen oder bei extremen Wintern kann ein leichter Winterschutz sinnvoll sein, etwa eine lockere Schicht aus Laub oder Reisig über dem Wurzelbereich. Besonders junge Pflanzen im ersten Standjahr profitieren davon, bis sie vollständig eingewurzelt sind.

Blüte, Laub und Erscheinungsbild im Jahresverlauf

Im Jahresverlauf zeigt die Staude einen klar erkennbaren Ablauf. Im Frühjahr treibt sie mit frischem, gefiedertem Laub aus, das in einer dichten Rosette am Boden steht. Die Blätter sind mittel- bis dunkelgrün, leicht behaart und bilden eine stabile Basis, aus der ab späten Frühling die Blütenstängel aufsteigen. Dadurch ergibt sich ein aufgeräumtes, geordnetes Bild im Beet.

Die Blüten von "Totally Tangerine" sind schalenförmig bis leicht halb gefüllt, mit einem warmen Farbton zwischen kräftigem Orange und aprikotfarbenen Nuancen. Sie stehen an langen, dünnen, aber erstaunlich standfesten Stielen über dem Laub und wirken dadurch leicht und transparent. Diese Struktur sorgt dafür, dass angrenzende Pflanzen nicht verdeckt werden, sondern die Blüten gleichsam darüber schweben. Je nach Witterungsverlauf beginnt die Hauptblüte in vielen Regionen etwa im Mai und kann, bei regelmäßigem Entfernen verwelkter Blüten, bis in den Hochsommer andauern.

Im Sommer bleibt das Laub in der Regel dekorativ, solange der Boden nicht zu stark austrocknet. Bei intensiver Hitze und Trockenheit kann es zu einer leichten Einziehung oder zu braunen Blatträndern kommen, die die Pflanze bei wieder einsetzendem Regen meist von allein ausgleicht. Im Herbst zieht sich der oberirdische Teil nach und nach zurück, sodass hauptsächlich die Blattbasis erhalten bleibt oder sich komplett einzieht. Im Winter bleibt häufig eine niedrige Restrosette sichtbar, die den Austrieb im nächsten Frühling vorbereitet.

Über mehrere Jahre betrachtet, entwickelt sich die Staude zu einem stabilen Horst. Eine Teilung ist nicht jedes Jahr nötig, kann aber alle drei bis fünf Jahre sinnvoll sein, wenn die Mitte des Horstes etwas verkahlt oder die Blühfreude nachlässt. In diesem Fall teilen Sie den Wurzelstock vorsichtig im Frühjahr oder frühen Herbst und pflanzen die vitalen Randstücke an neuer Stelle ein. So verjüngen Sie den Bestand und erhalten die Blühleistung.

Pflanzung, Pflege und Wasserbedarf im Jahresverlauf

Die beste Pflanzzeit liegt im Frühling oder im frühen Herbst. Der Boden sollte zu diesen Terminen frostfrei und gut bearbeitbar sein. Lockern Sie den Untergrund gründlich in einer Tiefe von etwa 25 bis 30 Zentimetern und entfernen Sie Wurzelunkräuter sorgfältig. Mischen Sie etwas reifen Kompost in die Pflanzgrube, aber verzichten Sie auf stark konzentrierte, schnell wirkende Dünger, damit die Pflanzen nicht zu weich und anfällig werden.

Setzen Sie den Wurzelballen so in den Boden, dass die Oberkante knapp mit der Erdoberfläche abschließt. Drücken Sie die Erde seitlich gut an und wässern Sie anschließend gründlich ein. In den ersten Wochen nach der Pflanzung ist eine gleichmäßige Bodenfeuchte besonders wichtig, damit sich feine Wurzeln entwickeln können. Später gilt die Staude als relativ robust, benötigt aber in längeren Trockenphasen zusätzliche Wassergaben, vor allem in leichten Böden und in Gefäßen. Sie toleriert kurzfristige Trockenheit, reagiert auf anhaltenden Wassermangel jedoch mit reduzierter Blüte und geschwächtem Wuchs.

Im Frühling reicht in den meisten Gärten eine Gabe Kompost oder ein moderater, organischer Volldünger, leicht in den Oberboden eingearbeitet. Überdüngung führt eher zu starkem Blattwachstum als zu mehr Blüten und ist deshalb nicht empfehlenswert. Während der Blüte lohnt es sich, verwelkte Blütenstände regelmäßig auszuschneiden. Das verlängert die Blühdauer und hält die Pflanze optisch ansprechend.

Im Spätherbst können die abgestorbenen Stängel bodennah zurückgeschnitten werden. Wer Insekten etwas mehr Lebensraum bieten möchte, lässt einen Teil der Stängel bis zum späten Winter stehen und schneidet erst im zeitigen Frühjahr zurück. In sehr kalten Lagen ist es ratsam, die Pflanzenbasis leicht mit Laub oder Reisig zu bedecken, insbesondere im ersten Standjahr. Im Kübel sollten Sie zusätzlich darauf achten, dass das Gefäß nicht vollständig durchfriert. Gegebenenfalls hilft eine isolierende Unterlage oder das Einpacken mit Vlies.

Zur Krankheitsanfälligkeit lässt sich sagen, dass die Sorte im Allgemeinen als robust gilt. Unter ungünstigen Bedingungen, etwa bei dauerhaft nassen Böden oder sehr dichter Bepflanzung ohne Luftzirkulation, können Pilzkrankheiten wie Mehltau auftreten. In diesem Fall ist es sinnvoll, betroffene Blätter frühzeitig zu entfernen und langfristig an der Belüftung des Bestandes und der Bodenstruktur zu arbeiten, statt sofort zu chemischen Mitteln zu greifen.

Gestaltungsideen und Kombinationen mit anderen Pflanzen

Mit ihrer warmen Blütenfarbe lässt sich Geum "Totally Tangerine" vielseitig kombinieren. Besonders harmonisch wirken Partner in Gelb-, Creme- und sanften Rosatönen. Stauden wie Frauenmantel, Storchschnabel oder zarte Salbei-Sorten ergänzen sowohl Farbe als auch Struktur gut. In sonnigen Beeten passen auch kleinere Ziergräser dazu, die mit ihren feinen Halmen einen ruhigen Hintergrund bilden. In naturnahen Pflanzungen lässt sich die Staude gut mit margeritenartigen Blüten und locker wachsenden Stauden verbinden.

Für kleinere Gärten oder Terrassenbeete im Kübel ist sie interessant, weil sie relativ kompakt bleibt und nicht aus dem Rahmen fällt. Ein mittelgroßer Kübel mit 30 bis 40 Zentimeter Durchmesser bietet ausreichend Platz für eine Pflanze, eventuell kombiniert mit niedrigeren Begleitern am Rand. Achten Sie bei Mischpflanzungen im Gefäß darauf, Pflanzen mit ähnlichem Wasserbedarf zu wählen, damit die Pflege im Alltag überschaubar bleibt.

Im klassischen Staudenbeet kommt diese Sorte in der mittleren Reihe gut zur Geltung. Vordergrundpflanzen sollten etwas niedriger sein, damit die Blütenstängel frei sichtbar bleiben. Dahinter können höhere Stauden oder Sträucher stehen, die für einen gestuften Aufbau sorgen. Durch die transparente Wuchsform verdeckt die Staude Nachbarpflanzen nicht vollständig, sondern bindet sie optisch zusammen. Dauerhafte Hecken oder großflächige Bodendeckungen ersetzt sie nicht, sie eignet sich eher als akzentsetzende Strukturpflanze.

Wer über mehrere Jahreszeiten hinweg planen möchte, setzt auf eine Kombination aus früh blühenden Zwiebelpflanzen, Frühsommerstauden wie dieser Nelkenwurz-Sorte und spätsommerlichen Partnern wie Sonnenhut oder Herbstastern. So entsteht eine Staffelung, bei der jede Pflanzengruppe ihren Auftritt hat, ohne dass das Beet zwischendurch leer wirkt. Geum "Totally Tangerine" übernimmt in diesem Aufbau die Rolle eines verlässlichen Übergangs von Frühling zu Sommer und sorgt mit überschaubarem Pflegeaufwand für eine anhaltende, klare Farbwirkung.

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