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Purpurfarbener Hoher Wiesenknopf

Purpurfarbener Hoher Wiesenknopf

Purpurfarbener Hoher Wiesenknopf – naturnahe Staude mit Mehrwert für Garten und Insektenwelt

Charakter und Besonderheiten des Purpurfarbenen Hohen Wiesenknopfs

Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich den Purpurfarbenen Hohen Wiesenknopf vor allem Gärtnerinnen und Gärtnern, die eine langlebige, unkomplizierte Staude mit hohem ökologischen Nutzen suchen. Diese Wildstaude gehört zur Gattung Sanguisorba und ist eng mit der bekannten Pimpernelle verwandt. Sie wirkt auf den ersten Blick zurückhaltend, entfaltet aber in einem naturnah angelegten Garten ein stimmiges und sehr harmonisches Gesamtbild.

Typisch für den Hohen Wiesenknopf sind seine filigranen, aufrecht wachsenden Stängel mit den purpurroten, länglichen Blütenköpfchen. Diese schweben von Juni bis in den Spätsommer hinein über dem Laub. Anders als viele üppige Sommerstauden tritt er nicht mit großen Einzelblüten auf, sondern mit zahlreichen, kleinblütigen Köpfchen, die wie kleine Fackeln im Beet stehen. Genau diese Form macht ihn für naturnahe Staudenpflanzungen, Präriebeete und wiesenartige Pflanzkonzepte interessant.

Die Pflanze erreicht im ausgewachsenen Zustand je nach Standort in der Regel eine Höhe von etwa 80 bis 120 Zentimetern. In sehr nährstoffreichen, gleichmäßig frischen Böden können die Stängel noch etwas höher werden, in eher kargen Lagen bleiben sie niedriger. Die Breite pro Pflanze liegt meist bei 40 bis etwa 60 Zentimetern. Aufgrund der lockeren Wuchsform wirkt der Horst jedoch nie massig, sondern durchlässig und transparent.

Ein weiterer Vorteil: Der Purpurfarbene Hohe Wiesenknopf ist eine staudige, langlebige Pflanze, die über Jahre am gleichen Platz bleiben kann. Mit der Zeit bildet sie einen stabilen Horst, ohne stark zu wuchern. Wer einen naturnahen, pflegearmen Garten anstrebt, findet in dieser Art einen verlässlichen Partner, der sich gut mit anderen Stauden kombinieren lässt und auch größeren Flächenstruktur gibt.

Laub, Blüte und Wirkung im Jahreslauf

Das Laub des Hohen Wiesenknopfs ist gefiedert, mit mehreren kleinen, ovalen Einzelblättchen. Die Blätter sind mittelgrün und bilden eine dichte, aber nicht schwere Basis. Diese laubige Grundstruktur ist gerade in der ersten Jahreshälfte wichtig, wenn viele andere Stauden noch im Aufbau sind. Der Wiesenknopf sorgt dann für einen ruhigen, flächigen Hintergrund, aus dem im Sommer die Blütenstängel auftreten.

Die Blütezeit beginnt meist im Frühsommer, häufig im Juni, und kann je nach Witterung bis in den August oder sogar September hinein andauern. Die purpurroten Blütenköpfe sind nicht spektakulär im klassischen Sinn, bieten aber eine feine, vertikale Struktur. Sie passen besonders gut zu Gräsern, zu zarten Stauden wie Schleierkraut oder zu robusten Partnern wie Sonnenhut und Astern. In sonnigen Beeten entsteht dadurch ein natürlich wirkender, leicht durchweht erscheinender Pflanzeneindruck.

Ein wichtiger Aspekt für die Kaufentscheidung: Die Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten. Verschiedene Wildbienen und Schmetterlinge nutzen die Blütenköpfchen als Futterstelle. Wer einen insektenfreundlichen Garten anlegen möchte, ergänzt mit dem Purpurfarbenen Hohen Wiesenknopf sein Konzept um eine zuverlässige Staude, die von Juni an Nektar und Pollen liefert, ohne dass Sie besondere Pflegemaßnahmen dafür durchführen müssen.

Im Herbst verfärbt sich das Laub meist dezent gelblich bis bräunlich. Die vertrockneten Blütenstände können, wenn sie stehen bleiben, noch lange Struktur im Beet geben. Viele Gartenbesitzer schneiden die Pflanze daher erst spät im Winter oder im sehr frühen Frühjahr zurück. Dadurch sichern Sie zudem ein kleines Überwinterungsangebot für Insekten, die abgestorbene Stängel als Unterschlupf nutzen.

Über den Winter zieht sich der Wiesenknopf, wie viele Stauden, in den Wurzelbereich zurück. Oberirdische Teile sterben weitgehend ab. Im Frühjahr treibt er aus dem Wurzelstock wieder zuverlässig aus, sofern Standort und Pflege stimmen. Diese wiederkehrende Entwicklung sorgt für eine stabile, planbare Struktur im Staudenbeet über viele Jahre hinweg.

Optimaler Standort, Bodenansprüche und Winterhärte

Der Purpurfarbene Hohe Wiesenknopf bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Volle Sonne ist ideal, wenn der Boden nicht extrem trocken wird. In leichtem Halbschatten, etwa am lichten Gehölzrand oder in der Nachbarschaft hoher Stauden, entwickelt er sich ebenfalls gut. Zu schattige Plätze führen häufig zu weicheren, instabileren Stängeln und einer reduzierten Blüte.

Beim Boden zeigt sich die Pflanze relativ anpassungsfähig, solange dieser nicht dauerhaft staunass oder extrem trocken ist. Am besten geeignet sind frische, durchlässige und mäßig nährstoffreiche Böden. Lehmige Gartenböden sind in der Regel gut geeignet, sofern sie im Winter nicht vernässen. In sehr leichten Sandböden sollten Sie organisches Material wie Kompost einarbeiten, um das Wasserhaltevermögen zu verbessern.

Zur Trockenheitsverträglichkeit lässt sich sagen: Kurzfristige Trockenphasen im Sommer übersteht der Hohe Wiesenknopf meist ohne Probleme, insbesondere, wenn er schon gut eingewurzelt ist. Längere, heftige Trockenperioden führen jedoch zu reduzierter Blüte und können das Wachstum deutlich bremsen. In solchen Situationen ist eine ergänzende Bewässerung sinnvoll, vor allem im zweiten und dritten Standjahr, bis sich die Pflanze vollständig etabliert hat.

Die Winterhärte ist generell als gut einzustufen. In den meisten Regionen Mitteleuropas kommt der Hohe Wiesenknopf ohne zusätzlichen Winterschutz aus. In sehr rauen Lagen mit starkem Kahlfrost ohne schützende Schneedecke kann ein leichter Schutz aus Laub oder Reisig im Wurzelbereich sinnvoll sein, vor allem im ersten Winter nach der Pflanzung. Vermeiden Sie jedoch, die Pflanze mit Folie oder luftundurchlässigen Materialien abzudecken, um Fäulnis zu verhindern.

Pflanzung, Pflege und Entwicklung über mehrere Jahre

Für eine erfolgreiche Pflanzung empfehle ich, den Boden vorab gründlich zu lockern und von Wurzelunkräutern zu befreien. Mischen Sie bei sehr schweren Böden etwas Sand oder feinen Splitt ein, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Bei sehr armen Böden kann eine moderate Gabe von reifem Kompost sinnvoll sein. Setzen Sie den Purpurfarbenen Hohen Wiesenknopf nicht zu tief: Der Wurzelballen sollte etwa bündig mit der Bodenoberfläche abschließen. Anschließend wässern Sie großzügig, damit sich Boden und Ballen gut verbinden.

Der Pflanzabstand liegt je nach gewünschter Wirkung bei etwa 40 bis 60 Zentimetern. Für eine locker-natürliche Pflanzung mit anderen Stauden genügen oft wenige Exemplare, die zwischen Gräsern und Begleitstauden verteilt werden. Soll eine kleine Gruppe als Blickpunkt entstehen, können drei bis fünf Pflanzen in lockerer Dreiecksform gesetzt werden.

In den ersten Monaten nach der Pflanzung ist eine gleichmäßige Bodenfeuchte wichtig. Gießen Sie lieber seltener, dafür aber durchdringend, damit die Wurzeln in tiefere Bodenschichten wachsen. Nach der Etablierung ist der Pflegeaufwand überschaubar. Ein kompletter Rückschnitt erfolgt im späten Winter oder sehr frühen Frühjahr, bevor der neue Austrieb beginnt. Schneiden Sie die alten Stängel dabei bodennah zurück.

Eine Düngung ist bei normalem Gartenboden meist nicht zwingend erforderlich. Wenn der Wuchs über die Jahre deutlich nachlässt oder die Blüte spürbar schwächer wird, kann eine maßvolle Kompostgabe im Frühjahr helfen. Übermäßige Stickstoffdüngung sollten Sie vermeiden, da sie zu weichem, knickanfälligem Wachstum führen kann.

Was Krankheiten und Schädlinge betrifft, zeigt sich der Hohe Wiesenknopf in der Praxis in der Regel robust. Gelegentlich können Blattläuse an den Stängeln auftreten, meist ohne ernsthafte Schäden. In sehr feuchten Sommern ist, wie bei vielen Stauden, vereinzelt Pilzbefall möglich. Eine gute Luftzirkulation durch ausreichenden Pflanzabstand und ein nicht zu stickstoffreicher Boden wirken vorbeugend. Wenn Sie abgestorbenes oder stark befallenes Laub rechtzeitig entfernen, bleibt der Befall meist auf einzelne Pflanzenteile begrenzt.

Gestaltungsideen und sinnvolle Pflanzenkombinationen

Der Purpurfarbene Hohe Wiesenknopf kommt besonders gut in naturnahen Staudenbeeten, in Präriepflanzungen und in wiesenartigen Bereichen zur Geltung. Seine aufrechten Blütenstängel fügen sich ausgezeichnet in lockere, durchmischte Pflanzungen ein. In klassischen Rabatten mit vielen niedrigeren, breit wachsenden Stauden kann er als durchschwebende Vertikale dienen, die das Gesamtbild auflockert, ohne zu dominieren.

Gute Partner sind unter anderem Ziergräser wie Lampenputzergras oder Federgräser, aber auch mittelhohe Stauden wie Sonnenhut, Prachtscharte, Storchschnabel oder verschiedene Astern für die Spätsaison. In einem insektenfreundlichen Beet können Sie den Wiesenknopf mit Wildstauden wie Wiesensalbei, Schafgarbe oder Natternkopf kombinieren. Diese Zusammenstellungen liefern vom Frühling bis in den Herbst hinein Nektar und Pollen und wirken zugleich gestalterisch ausgewogen.

Im Kübel lässt sich der Hohe Wiesenknopf nur bedingt empfehlen. In größeren, tiefen Gefäßen mit guter Wasserversorgung ist eine Kultur möglich, allerdings müssen Sie dann besonders auf gleichmäßige Feuchtigkeit und Winterschutz achten. Für den dauerhaften Kübelanbau sind kompaktere Arten oft geeigneter. Wenn Sie ihn im Topf verwenden möchten, wählen Sie ein großes Gefäß mit drainierter Bodenöffnung, einem nährstoffhaltigen, aber gut durchlässigen Substrat und schützen Sie den Topf im Winter vor starkem Durchfrieren.

Im Garten kann der Wiesenknopf auch Übergänge gestalten, zum Beispiel vom Staudenbeet zur Wiese oder vom Gemüsebeet zur Zierbepflanzung. Durch seine durchlässige Struktur erzeugt er keine harte Kante, sondern schafft weiche Übergänge. Für Hecken oder als Bodendecker ist er hingegen nicht geeignet, da er weder dicht genug verzweigt noch flächig genug wächst, um solche Aufgaben zu übernehmen.

Wenn Sie langfristig planen, lohnt es sich, den Standort mit Bedacht zu wählen. Die Staude steht gern über mehrere Jahre am gleichen Platz. Ein späteres Umsetzen ist zwar möglich, kann die Pflanze aber zurückwerfen. Überlegen Sie deshalb im Vorfeld, welche Struktur Sie im Beet anstreben, und positionieren Sie den Hohen Wiesenknopf eher im mittleren bis hinteren Bereich der Pflanzung, damit seine Höhe optimal zur Geltung kommt, ohne kleinere Pflanzen zu verdecken.

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Purpurfarbener Hoher Wiesenknopf – naturnahe Staude mit Mehrwert für Garten und Insektenwelt

Charakter und Besonderheiten des Purpurfarbenen Hohen Wiesenknopfs

Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich den Purpurfarbenen Hohen Wiesenknopf vor allem Gärtnerinnen und Gärtnern, die eine langlebige, unkomplizierte Staude mit hohem ökologischen Nutzen suchen. Diese Wildstaude gehört zur Gattung Sanguisorba und ist eng mit der bekannten Pimpernelle verwandt. Sie wirkt auf den ersten Blick zurückhaltend, entfaltet aber in einem naturnah angelegten Garten ein stimmiges und sehr harmonisches Gesamtbild.

Typisch für den Hohen Wiesenknopf sind seine filigranen, aufrecht wachsenden Stängel mit den purpurroten, länglichen Blütenköpfchen. Diese schweben von Juni bis in den Spätsommer hinein über dem Laub. Anders als viele üppige Sommerstauden tritt er nicht mit großen Einzelblüten auf, sondern mit zahlreichen, kleinblütigen Köpfchen, die wie kleine Fackeln im Beet stehen. Genau diese Form macht ihn für naturnahe Staudenpflanzungen, Präriebeete und wiesenartige Pflanzkonzepte interessant.

Die Pflanze erreicht im ausgewachsenen Zustand je nach Standort in der Regel eine Höhe von etwa 80 bis 120 Zentimetern. In sehr nährstoffreichen, gleichmäßig frischen Böden können die Stängel noch etwas höher werden, in eher kargen Lagen bleiben sie niedriger. Die Breite pro Pflanze liegt meist bei 40 bis etwa 60 Zentimetern. Aufgrund der lockeren Wuchsform wirkt der Horst jedoch nie massig, sondern durchlässig und transparent.

Ein weiterer Vorteil: Der Purpurfarbene Hohe Wiesenknopf ist eine staudige, langlebige Pflanze, die über Jahre am gleichen Platz bleiben kann. Mit der Zeit bildet sie einen stabilen Horst, ohne stark zu wuchern. Wer einen naturnahen, pflegearmen Garten anstrebt, findet in dieser Art einen verlässlichen Partner, der sich gut mit anderen Stauden kombinieren lässt und auch größeren Flächenstruktur gibt.

Laub, Blüte und Wirkung im Jahreslauf

Das Laub des Hohen Wiesenknopfs ist gefiedert, mit mehreren kleinen, ovalen Einzelblättchen. Die Blätter sind mittelgrün und bilden eine dichte, aber nicht schwere Basis. Diese laubige Grundstruktur ist gerade in der ersten Jahreshälfte wichtig, wenn viele andere Stauden noch im Aufbau sind. Der Wiesenknopf sorgt dann für einen ruhigen, flächigen Hintergrund, aus dem im Sommer die Blütenstängel auftreten.

Die Blütezeit beginnt meist im Frühsommer, häufig im Juni, und kann je nach Witterung bis in den August oder sogar September hinein andauern. Die purpurroten Blütenköpfe sind nicht spektakulär im klassischen Sinn, bieten aber eine feine, vertikale Struktur. Sie passen besonders gut zu Gräsern, zu zarten Stauden wie Schleierkraut oder zu robusten Partnern wie Sonnenhut und Astern. In sonnigen Beeten entsteht dadurch ein natürlich wirkender, leicht durchweht erscheinender Pflanzeneindruck.

Ein wichtiger Aspekt für die Kaufentscheidung: Die Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten. Verschiedene Wildbienen und Schmetterlinge nutzen die Blütenköpfchen als Futterstelle. Wer einen insektenfreundlichen Garten anlegen möchte, ergänzt mit dem Purpurfarbenen Hohen Wiesenknopf sein Konzept um eine zuverlässige Staude, die von Juni an Nektar und Pollen liefert, ohne dass Sie besondere Pflegemaßnahmen dafür durchführen müssen.

Im Herbst verfärbt sich das Laub meist dezent gelblich bis bräunlich. Die vertrockneten Blütenstände können, wenn sie stehen bleiben, noch lange Struktur im Beet geben. Viele Gartenbesitzer schneiden die Pflanze daher erst spät im Winter oder im sehr frühen Frühjahr zurück. Dadurch sichern Sie zudem ein kleines Überwinterungsangebot für Insekten, die abgestorbene Stängel als Unterschlupf nutzen.

Über den Winter zieht sich der Wiesenknopf, wie viele Stauden, in den Wurzelbereich zurück. Oberirdische Teile sterben weitgehend ab. Im Frühjahr treibt er aus dem Wurzelstock wieder zuverlässig aus, sofern Standort und Pflege stimmen. Diese wiederkehrende Entwicklung sorgt für eine stabile, planbare Struktur im Staudenbeet über viele Jahre hinweg.

Optimaler Standort, Bodenansprüche und Winterhärte

Der Purpurfarbene Hohe Wiesenknopf bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Volle Sonne ist ideal, wenn der Boden nicht extrem trocken wird. In leichtem Halbschatten, etwa am lichten Gehölzrand oder in der Nachbarschaft hoher Stauden, entwickelt er sich ebenfalls gut. Zu schattige Plätze führen häufig zu weicheren, instabileren Stängeln und einer reduzierten Blüte.

Beim Boden zeigt sich die Pflanze relativ anpassungsfähig, solange dieser nicht dauerhaft staunass oder extrem trocken ist. Am besten geeignet sind frische, durchlässige und mäßig nährstoffreiche Böden. Lehmige Gartenböden sind in der Regel gut geeignet, sofern sie im Winter nicht vernässen. In sehr leichten Sandböden sollten Sie organisches Material wie Kompost einarbeiten, um das Wasserhaltevermögen zu verbessern.

Zur Trockenheitsverträglichkeit lässt sich sagen: Kurzfristige Trockenphasen im Sommer übersteht der Hohe Wiesenknopf meist ohne Probleme, insbesondere, wenn er schon gut eingewurzelt ist. Längere, heftige Trockenperioden führen jedoch zu reduzierter Blüte und können das Wachstum deutlich bremsen. In solchen Situationen ist eine ergänzende Bewässerung sinnvoll, vor allem im zweiten und dritten Standjahr, bis sich die Pflanze vollständig etabliert hat.

Die Winterhärte ist generell als gut einzustufen. In den meisten Regionen Mitteleuropas kommt der Hohe Wiesenknopf ohne zusätzlichen Winterschutz aus. In sehr rauen Lagen mit starkem Kahlfrost ohne schützende Schneedecke kann ein leichter Schutz aus Laub oder Reisig im Wurzelbereich sinnvoll sein, vor allem im ersten Winter nach der Pflanzung. Vermeiden Sie jedoch, die Pflanze mit Folie oder luftundurchlässigen Materialien abzudecken, um Fäulnis zu verhindern.

Pflanzung, Pflege und Entwicklung über mehrere Jahre

Für eine erfolgreiche Pflanzung empfehle ich, den Boden vorab gründlich zu lockern und von Wurzelunkräutern zu befreien. Mischen Sie bei sehr schweren Böden etwas Sand oder feinen Splitt ein, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Bei sehr armen Böden kann eine moderate Gabe von reifem Kompost sinnvoll sein. Setzen Sie den Purpurfarbenen Hohen Wiesenknopf nicht zu tief: Der Wurzelballen sollte etwa bündig mit der Bodenoberfläche abschließen. Anschließend wässern Sie großzügig, damit sich Boden und Ballen gut verbinden.

Der Pflanzabstand liegt je nach gewünschter Wirkung bei etwa 40 bis 60 Zentimetern. Für eine locker-natürliche Pflanzung mit anderen Stauden genügen oft wenige Exemplare, die zwischen Gräsern und Begleitstauden verteilt werden. Soll eine kleine Gruppe als Blickpunkt entstehen, können drei bis fünf Pflanzen in lockerer Dreiecksform gesetzt werden.

In den ersten Monaten nach der Pflanzung ist eine gleichmäßige Bodenfeuchte wichtig. Gießen Sie lieber seltener, dafür aber durchdringend, damit die Wurzeln in tiefere Bodenschichten wachsen. Nach der Etablierung ist der Pflegeaufwand überschaubar. Ein kompletter Rückschnitt erfolgt im späten Winter oder sehr frühen Frühjahr, bevor der neue Austrieb beginnt. Schneiden Sie die alten Stängel dabei bodennah zurück.

Eine Düngung ist bei normalem Gartenboden meist nicht zwingend erforderlich. Wenn der Wuchs über die Jahre deutlich nachlässt oder die Blüte spürbar schwächer wird, kann eine maßvolle Kompostgabe im Frühjahr helfen. Übermäßige Stickstoffdüngung sollten Sie vermeiden, da sie zu weichem, knickanfälligem Wachstum führen kann.

Was Krankheiten und Schädlinge betrifft, zeigt sich der Hohe Wiesenknopf in der Praxis in der Regel robust. Gelegentlich können Blattläuse an den Stängeln auftreten, meist ohne ernsthafte Schäden. In sehr feuchten Sommern ist, wie bei vielen Stauden, vereinzelt Pilzbefall möglich. Eine gute Luftzirkulation durch ausreichenden Pflanzabstand und ein nicht zu stickstoffreicher Boden wirken vorbeugend. Wenn Sie abgestorbenes oder stark befallenes Laub rechtzeitig entfernen, bleibt der Befall meist auf einzelne Pflanzenteile begrenzt.

Gestaltungsideen und sinnvolle Pflanzenkombinationen

Der Purpurfarbene Hohe Wiesenknopf kommt besonders gut in naturnahen Staudenbeeten, in Präriepflanzungen und in wiesenartigen Bereichen zur Geltung. Seine aufrechten Blütenstängel fügen sich ausgezeichnet in lockere, durchmischte Pflanzungen ein. In klassischen Rabatten mit vielen niedrigeren, breit wachsenden Stauden kann er als durchschwebende Vertikale dienen, die das Gesamtbild auflockert, ohne zu dominieren.

Gute Partner sind unter anderem Ziergräser wie Lampenputzergras oder Federgräser, aber auch mittelhohe Stauden wie Sonnenhut, Prachtscharte, Storchschnabel oder verschiedene Astern für die Spätsaison. In einem insektenfreundlichen Beet können Sie den Wiesenknopf mit Wildstauden wie Wiesensalbei, Schafgarbe oder Natternkopf kombinieren. Diese Zusammenstellungen liefern vom Frühling bis in den Herbst hinein Nektar und Pollen und wirken zugleich gestalterisch ausgewogen.

Im Kübel lässt sich der Hohe Wiesenknopf nur bedingt empfehlen. In größeren, tiefen Gefäßen mit guter Wasserversorgung ist eine Kultur möglich, allerdings müssen Sie dann besonders auf gleichmäßige Feuchtigkeit und Winterschutz achten. Für den dauerhaften Kübelanbau sind kompaktere Arten oft geeigneter. Wenn Sie ihn im Topf verwenden möchten, wählen Sie ein großes Gefäß mit drainierter Bodenöffnung, einem nährstoffhaltigen, aber gut durchlässigen Substrat und schützen Sie den Topf im Winter vor starkem Durchfrieren.

Im Garten kann der Wiesenknopf auch Übergänge gestalten, zum Beispiel vom Staudenbeet zur Wiese oder vom Gemüsebeet zur Zierbepflanzung. Durch seine durchlässige Struktur erzeugt er keine harte Kante, sondern schafft weiche Übergänge. Für Hecken oder als Bodendecker ist er hingegen nicht geeignet, da er weder dicht genug verzweigt noch flächig genug wächst, um solche Aufgaben zu übernehmen.

Wenn Sie langfristig planen, lohnt es sich, den Standort mit Bedacht zu wählen. Die Staude steht gern über mehrere Jahre am gleichen Platz. Ein späteres Umsetzen ist zwar möglich, kann die Pflanze aber zurückwerfen. Überlegen Sie deshalb im Vorfeld, welche Struktur Sie im Beet anstreben, und positionieren Sie den Hohen Wiesenknopf eher im mittleren bis hinteren Bereich der Pflanzung, damit seine Höhe optimal zur Geltung kommt, ohne kleinere Pflanzen zu verdecken.

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