



Sanddorn
Alles, was Sie über Sanddorn wissen müssen
Einführung
Der Sanddorn ist ein Zierstrauch mit feinen, silbrigen Blättern und im Herbst leuchtend orange, leicht säuerlichen Früchten. Er ist sehr pflegeleicht und vielseitig einsetzbar in Sträucherrabatten, als schützende Hecke dank seiner Dornen und gedeiht in allen Bodenarten, selbst in sandigsten Böden. Auch ist er unempfindlich gegenüber Meeresgischt und stellt keine besonderen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit.
Sorten und Eigenschaften
Es gibt mehrere Sanddornarten, die jeweils besondere Merkmale besitzen. Der Gemeine Sanddorn (Hippophae rhamnoides) wird am häufigsten wegen seiner essbaren Früchte und als Zierpflanze kultiviert. Zudem gibt es den Sibirischen Sanddorn (Hippophae tibetana), der robuster ist und kältere Temperaturen aushält.
Wie pflanzt man Sanddorn richtig?
Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, empfehlen die Experten von Willemse, den Sanddorn in verschiedenen, jedoch durchlässigen Böden zu pflanzen. Ein neutraler oder leicht saurer, sandiger oder steiniger und nährstoffarmer Boden ist ideal. Er kann jedoch ebenso in mäßig kalkhaltigen oder lehmigen Böden gedeihen, jedoch nicht in einem zu nährstoffreichen, humushaltigen Boden.
Verwenden Sie den Aushub des Pflanzlochs, um die Wurzelballen einzuschlämmen. Fügen Sie keinen Mutterboden, Kompost oder Stickstoffdünger hinzu, eventuell etwas groben Sand und Phosphat.
Bei einer Pflanzung im Herbst gießen Sie kräftig nur einmal bei der Pflanzung. Bei einer Pflanzung im Frühjahr sind bis zum Herbst regelmäßige Wasserzugaben erforderlich.
Dank ihrer starken Wurzelverankerung ist ein Stützen der jungen Pflanzen oder ein Mulchen nicht nötig.
Ist die Pflanze nicht selbstfruchtbar, denken Sie daran, genügend Exemplare zu pflanzen, um die Fruchtbildung zu gewährleisten.
Der Sanddorn eignet sich gut für steile und karge Böschungen und ist beständig gegen mittlere Salzkonzentrationen in Küstennähe.
Wie pflegt man den Sanddorn?
Sanddorn ist eine weitgehend anspruchslose Pflanze. Dennoch können Sie, laut Willemse-Experten, Ihre Pflanze auf zwei unterschiedliche Weisen pflegen.
Für Heckenpflanzungen, abgesehen vom ersten Jahr bei einer Frühjahrspflanzung, ist eine zusätzliche Bewässerung gewöhnlich nicht nötig. Eine jährliche Mindestniederschlagsmenge von 400 mm reicht aus.
Verzichten Sie auf eine jährliche Gabe von Stickstoffdünger, da der Strauch diesen selbst produziert. Für produktionsorientierte Kulturen kann eine leichte Gabe von Phosphaten die Fruchtbildung fördern.
Kleiner Zusatz
Wussten Sie, dass der Sanddorn auch für seine medizinischen Eigenschaften geschätzt wird? Seine Blätter und Früchte sind reich an Vitaminen, Mineralien und essenziellen Fettsäuren und werden in der traditionellen Medizin zur Behandlung von Hautproblemen, Verdauungsstörungen und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt.
Erwähnenswert ist zudem, dass der Sanddorn in einigen Regionen unter Naturschutz steht, weshalb es wichtig ist, sich vor dem Pflanzen oder Sammeln von Wildpflanzen über die lokalen Vorschriften zu informieren. Auch sollte das Ernten der Früchte in Schutzgebieten vermieden werden, da dies dem Ökosystem schaden könnte.
Original: $26.82
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Alles, was Sie über Sanddorn wissen müssen
Einführung
Der Sanddorn ist ein Zierstrauch mit feinen, silbrigen Blättern und im Herbst leuchtend orange, leicht säuerlichen Früchten. Er ist sehr pflegeleicht und vielseitig einsetzbar in Sträucherrabatten, als schützende Hecke dank seiner Dornen und gedeiht in allen Bodenarten, selbst in sandigsten Böden. Auch ist er unempfindlich gegenüber Meeresgischt und stellt keine besonderen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit.
Sorten und Eigenschaften
Es gibt mehrere Sanddornarten, die jeweils besondere Merkmale besitzen. Der Gemeine Sanddorn (Hippophae rhamnoides) wird am häufigsten wegen seiner essbaren Früchte und als Zierpflanze kultiviert. Zudem gibt es den Sibirischen Sanddorn (Hippophae tibetana), der robuster ist und kältere Temperaturen aushält.
Wie pflanzt man Sanddorn richtig?
Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, empfehlen die Experten von Willemse, den Sanddorn in verschiedenen, jedoch durchlässigen Böden zu pflanzen. Ein neutraler oder leicht saurer, sandiger oder steiniger und nährstoffarmer Boden ist ideal. Er kann jedoch ebenso in mäßig kalkhaltigen oder lehmigen Böden gedeihen, jedoch nicht in einem zu nährstoffreichen, humushaltigen Boden.
Verwenden Sie den Aushub des Pflanzlochs, um die Wurzelballen einzuschlämmen. Fügen Sie keinen Mutterboden, Kompost oder Stickstoffdünger hinzu, eventuell etwas groben Sand und Phosphat.
Bei einer Pflanzung im Herbst gießen Sie kräftig nur einmal bei der Pflanzung. Bei einer Pflanzung im Frühjahr sind bis zum Herbst regelmäßige Wasserzugaben erforderlich.
Dank ihrer starken Wurzelverankerung ist ein Stützen der jungen Pflanzen oder ein Mulchen nicht nötig.
Ist die Pflanze nicht selbstfruchtbar, denken Sie daran, genügend Exemplare zu pflanzen, um die Fruchtbildung zu gewährleisten.
Der Sanddorn eignet sich gut für steile und karge Böschungen und ist beständig gegen mittlere Salzkonzentrationen in Küstennähe.
Wie pflegt man den Sanddorn?
Sanddorn ist eine weitgehend anspruchslose Pflanze. Dennoch können Sie, laut Willemse-Experten, Ihre Pflanze auf zwei unterschiedliche Weisen pflegen.
Für Heckenpflanzungen, abgesehen vom ersten Jahr bei einer Frühjahrspflanzung, ist eine zusätzliche Bewässerung gewöhnlich nicht nötig. Eine jährliche Mindestniederschlagsmenge von 400 mm reicht aus.
Verzichten Sie auf eine jährliche Gabe von Stickstoffdünger, da der Strauch diesen selbst produziert. Für produktionsorientierte Kulturen kann eine leichte Gabe von Phosphaten die Fruchtbildung fördern.
Kleiner Zusatz
Wussten Sie, dass der Sanddorn auch für seine medizinischen Eigenschaften geschätzt wird? Seine Blätter und Früchte sind reich an Vitaminen, Mineralien und essenziellen Fettsäuren und werden in der traditionellen Medizin zur Behandlung von Hautproblemen, Verdauungsstörungen und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt.
Erwähnenswert ist zudem, dass der Sanddorn in einigen Regionen unter Naturschutz steht, weshalb es wichtig ist, sich vor dem Pflanzen oder Sammeln von Wildpflanzen über die lokalen Vorschriften zu informieren. Auch sollte das Ernten der Früchte in Schutzgebieten vermieden werden, da dies dem Ökosystem schaden könnte.



















