✨ Neue Artikel gerade eingetroffen!Entdecken
Produktbild 1
Produktbild 2
HomeShop

Wolliges Katzenpfötchen

Wolliges Katzenpfötchen

Wolliges Katzenpfötchen

Charakter und Besonderheiten dieser robusten Staude

Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich das wollige Katzenpfötchen vor allem Gärtnerinnen und Gärtnern, die einen naturnahen, pflegeleichten und trockentoleranten Bodendecker für sonnige Bereiche suchen. Diese Staude bildet mit der Zeit niedrige, dichte Teppiche aus graugrünem Laub, über denen im Frühjahr und Frühsommer die typischen, weichen Blütenköpfchen erscheinen, die an kleine Pfoten erinnern. Gerade diese Kombination aus fein behaartem Laub und filzigen Blüten macht den Reiz der Pflanze aus und unterscheidet sie von vielen anderen Polsterstauden.

Im ausgewachsenen Zustand erreicht die Pflanze in der Regel eine Höhe von etwa 10 bis 20 Zentimetern und kann sich, je nach Standort, auf eine Breite von 30 bis 40 Zentimetern ausbreiten. Sie wächst polsterbildend und eher in die Breite als in die Höhe. Dadurch eignet sie sich gut, um Lücken zwischen Steinen oder am sonnigen Beetrand zu schließen. Die Triebe liegen teilweise flach am Boden auf und bewurzeln sich mit der Zeit, sodass ein zusammenhängender, aber lockerer Teppich entsteht.

Die Blätter sind klein, lanzettlich bis spatelförmig und dicht behaart. Dadurch wirkt das Laub silbrig bis graugrün. Diese Behaarung verringert die Verdunstung und schützt vor intensiver Sonneneinstrahlung. Das ist ein praktischer Vorteil in trockenen Sommern, aber kein Freibrief für völlige Vernachlässigung. Die Blüten erscheinen je nach Witterung ab etwa April bis Juni. Sie stehen in kleinen Köpfchen, die leicht über dem Laub schweben. Die Farbwirkung liegt im Spektrum zarter Rosatöne bis hin zu eher cremefarbenen Nuancen, je nach Sorte.

Wer eine unaufdringliche, naturnahe Pflanze mit ruhiger Farbwirkung sucht, die nicht ständig geschnitten oder gestützt werden muss, trifft mit dieser Staude eine sinnvolle Wahl. Sie drängt andere Pflanzen nicht aggressiv zurück, sondern fügt sich harmonisch in Steingärten, Trockenmauern oder sonnige Beete ein. Im Vergleich zu stark wuchernden Bodendeckern bleibt sie gut kontrollierbar und lässt sich bei Bedarf problemlos begrenzen.

Der passende Standort und Boden für gesundes Wachstum

Der ideale Standort für das wollige Katzenpfötchen ist vollsonnig bis leicht halbschattig. Am besten entwickelt es sich in offen liegenden Bereichen mit mindestens vier bis fünf Stunden direkter Sonne pro Tag. Im Vollschatten wird der Wuchs lockerer, und die Polster neigen dazu, auseinanderzufallen. In sehr warmen Regionen kann ein leichter, luftiger Halbschatten zur Mittagszeit sinnvoll sein, vor allem auf sehr trockenem Untergrund.

Beim Boden ist Durchlässigkeit der wichtigste Punkt. Staunässe, insbesondere im Winter, führt schnell zu Fäulnis und Ausfällen. Ideal ist ein sandig-lehmiger oder kiesiger Boden, der Wasser gut abführt und sich nicht verdichtet. In schweren, tonigen Böden empfehle ich, vor der Pflanzung groben Sand oder feinen Splitt einzuarbeiten. Eine leichte Erhöhung, beispielsweise ein kleiner Wall oder ein Platz in einem Steingarten, unterstützt den Wasserabfluss zusätzlich und beugt Wurzelschäden vor.

Der pH-Wert darf schwach sauer bis neutral und je nach Ausgangsboden auch leicht alkalisch sein. In der Praxis bedeutet das: Die Pflanze kommt mit den meisten normalen Gartenböden zurecht, solange sie nicht dauerhaft nass sind. Sehr nährstoffreiche, stark gedüngte Böden sind weniger günstig, weil sie zu weichem, mastigem Wuchs führen können, der empfindlicher gegenüber Frost und Pilzbefall ist. Eine mäßig nährstoffreiche, eher magere Erde fördert dagegen einen kompakten, widerstandsfähigen Wuchs.

Im Kübel sollten Sie auf ein hochwertiges, aber gut drainiertes Substrat achten. Eine Mischung aus normaler Kübelpflanzenerde mit etwa einem Drittel mineralischem Anteil (z.?B. feinem Kies oder Blähtonbruch) hat sich bewährt. Wichtig ist eine Drainageschicht am Topfboden und ein Wasserabzugsloch, damit überschüssiges Gießwasser ablaufen kann. So vermeiden Sie, dass der Wurzelbereich zu lange feucht bleibt.

Pflanzen, kombinieren und im Garten sinnvoll einsetzen

Für die Pflanzung im Beet oder Steingarten empfehle ich einen Abstand von etwa 20 bis 25 Zentimetern zwischen den einzelnen Jungpflanzen. So haben sie ausreichend Platz, um sich innerhalb von zwei bis drei Jahren zu geschlossenen Polstern zu entwickeln, ohne sich gegenseitig zu bedrängen. Setzen Sie die Pflanzen so ein, dass der Wurzelballen knapp mit Erde bedeckt ist und nicht zu tief sitzt. Anschließend wird der Boden leicht angedrückt und gut angegossen, damit Hohlräume um die Wurzeln geschlossen werden.

Als Bodendecker entfaltet diese Staude ihre Stärken vor allem in sonnigen, eher trockenen Bereichen, etwa am vorderen Beetrand, in Kiesflächen oder auf Trockenmauerkronen. Sie eignet sich nicht für eine dichte, trittfeste Begrünung wie ein Rasen, kann aber Wege optisch einrahmen und Fugen optisch beleben, sofern diese nicht regelmäßig stark betreten werden. In naturnahen Pflanzungen bildet sie zusammen mit Gräsern und anderen Polsterstauden ansprechende Übergänge zwischen höheren und niedrigeren Pflanzen.

Bewährte Kombinationen sind etwa mit niedrigen Ziergräsern, Steppensalbei, kleinbleibenden Nelken oder Blaukissen. Die silbrigen Polster setzen einen ruhigen Gegenpol zu kräftigeren Farben und schaffen im Beet eine klare Struktur. In Steingärten passt diese Staude besonders gut zu Pflanzen, die ähnliche Ansprüche haben: viel Sonne, gut durchlässiger Boden, mäßige Wasser- und Nährstoffversorgung. So entsteht ein langlebiger, pflegearmer Bereich, der über Jahre stabil bleibt.

Im Kübel lässt sich die Pflanze als Vordergrundbepflanzung nutzen, etwa in Kombination mit höheren Stauden oder Gehölzen im Hintergrund. Achten Sie darauf, dass der Topf ausreichend breit ist, damit sich die Polster entfalten können. Zu kleine Gefäße trocknen im Sommer sehr schnell aus und erfordern häufiges Gießen. Sinnvoll sind flache, breite Schalen oder Balkonkasten-Arrangements an einem sonnigen, regengeschützten Standort.

Pflege übers Jahr: Gießen, Düngen, Rückschnitt und Gesundheit

Im Pflegeaufwand ist das wollige Katzenpfötchen zurückhaltend. Nach der Anwuchsphase, die bei ausreichender Bewässerung etwa ein bis zwei Monate dauert, kommt die Pflanze mit relativ wenig zusätzlicher Pflege aus. Im Freiland reicht in den meisten Lagen der natürliche Niederschlag aus, sofern der Boden das Wasser nicht sofort vollständig ablaufen lässt. In längeren Trockenperioden, vor allem im ersten Standjahr, sollten Sie jedoch durchdringend wässern, statt nur oberflächlich zu sprühen. So regt man die Wurzeln an, tiefer in den Boden vorzudringen.

Im Kübel und in sehr durchlässigen Kiesflächen ist eine regelmäßige Kontrolle der Bodenfeuchte nötig. Lassen Sie das Substrat zwischen den Wassergaben gut abtrocknen, ohne dass die Pflanze dauerhaft welk steht. Zu viel Wasser schadet mehr als eine kurze Trockenphase. Dauerhafte Trockenheit führt allerdings dazu, dass die Polster lückig werden und ältere Triebe von der Mitte her verkahlen. In solchen Fällen hilft es, im Frühjahr etwas zurückzuschneiden und bei Bedarf einzelne Teile neu zu pflanzen.

Beim Düngen gilt: weniger ist mehr. In einem normalen Gartenboden genügt es, im zeitigen Frühjahr eine dünne Schicht reifen Komposts rund um die Pflanzen auszubringen und leicht einzuarbeiten. In mageren Böden oder im Kübel kann ein schwach dosierter, lang wirkender Volldünger einmal pro Saison sinnvoll sein. Häufigere oder sehr hohe Gaben führen zu weichem Wuchs und erhöhen die Anfälligkeit für Pilzerkrankungen.

Ein starker Rückschnitt ist nicht nötig. Es reicht in der Regel, nach der Blüte vertrocknete Blütenstände mit der Hand oder einer Schere zu entfernen, um die Polster optisch zu verjüngen. Im späten Winter oder zeitigen Frühjahr können abgestorbene oder stark vergreiste Triebe vorsichtig ausgerissen oder abgeschnitten werden. So fördern Sie die Bildung neuer Triebe aus der Basis. Die Pflanze ist insgesamt robust, gelegentliche Blattflecken oder Teilverluste durch winterliche Nässe können aber auftreten. In solchen Fällen ist eine Verbesserung der Bodendurchlässigkeit wichtiger als jede Spritzmaßnahme.

Auf klassische Schädlinge reagiert die Staude meist unempfindlich. Schnecken meiden das behaarte Laub weitgehend. Bei sehr dichter Pflanzung und dauerhafter Feuchtigkeit kann es jedoch zu Fäulnis an der Basis kommen. Typische Anzeichen sind plötzlich absterbende Teilbereiche der Polster. Dann sollten Sie betroffene Stellen großzügig entfernen und den Standort gegebenenfalls etwas trockener und luftiger gestalten.

Winterhärte, Frostschutz und langfristige Entwicklung im Garten

Das wollige Katzenpfötchen gilt als gut winterhart, vorausgesetzt, der Standort ist nicht dauerhaft nass. In mitteleuropäischen Gärten übersteht die Staude übliche Wintertemperaturen in der Regel ohne größeren Schutz. Problematisch ist weniger die Kälte selbst als die Kombination aus Kälte und Staunässe. Auf schweren Böden kann es deshalb sinnvoll sein, den Wurzelbereich mit einer dünnen Schicht mineralischen Materials wie Splitt oder feinem Kies abzudecken. Diese Schicht verbessert den Wasserabfluss und hält den Bereich um den Pflanzenhals trockener.

Junge Pflanzungen im ersten Winter profitieren von einem leichten Schutz, etwa aus Reisig oder einer dünnen Laubschicht, die aber nicht zu dicht aufliegt. So wird die Gefahr von Frosthebungen verringert, bei denen Pflanzen durch wiederholtes Gefrieren und Auftauen aus dem Boden gedrückt werden. In Töpfen ist der Wurzelbereich stärker der Kälte ausgesetzt. Hier empfehle ich, den Topf an eine geschützte Hauswand zu stellen und bei starkem Frost mit Vlies oder Jute zu umwickeln. Staunässe im Untersetzer ist auch im Winter dringend zu vermeiden.

Über mehrere Jahre betrachtet entwickelt sich die Pflanze zu stabilen, aber nicht aggressiven Polstern. Mit zunehmendem Alter kann die Mitte etwas verkahlen, während der Rand vital bleibt. Dieses Verhalten ist bei vielen polsterbildenden Stauden normal. Nach etwa vier bis fünf Jahren ist ein Verjüngen durch Teilung sinnvoll. Dazu teilt man im Frühjahr oder frühen Herbst die Polster mit einem scharfen Spaten oder Messer und setzt die vitalen Außenbereiche neu. Auf diese Weise lässt sich der Bestand unkompliziert erweitern, ohne neue Pflanzen kaufen zu müssen.

Wer langfristig einen stimmigen Gartenbereich gestalten möchte, kann diese Staude wiederkehrend in sonnigen, trockenen Partien einsetzen, um optische Ruhepunkte zu schaffen. In Kombination mit Pflanzen ähnlicher Ansprüche entsteht ein pflegearmer, klimaresilienter Bereich, der auch mit zunehmend trockenen Sommern gut zurechtkommt, solange die grundlegenden Standortansprüche respektiert werden. So bleibt das Katzenpfötchen über Jahre ein zuverlässiger Bestandteil des Gartens, ohne übermäßigen Pflegeaufwand zu verursachen.

$2.88

Original: $8.23

-65%
Wolliges Katzenpfötchen

$8.23

$2.88

Produktinformationen

Versand & Rückgabe

Description

Wolliges Katzenpfötchen

Charakter und Besonderheiten dieser robusten Staude

Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich das wollige Katzenpfötchen vor allem Gärtnerinnen und Gärtnern, die einen naturnahen, pflegeleichten und trockentoleranten Bodendecker für sonnige Bereiche suchen. Diese Staude bildet mit der Zeit niedrige, dichte Teppiche aus graugrünem Laub, über denen im Frühjahr und Frühsommer die typischen, weichen Blütenköpfchen erscheinen, die an kleine Pfoten erinnern. Gerade diese Kombination aus fein behaartem Laub und filzigen Blüten macht den Reiz der Pflanze aus und unterscheidet sie von vielen anderen Polsterstauden.

Im ausgewachsenen Zustand erreicht die Pflanze in der Regel eine Höhe von etwa 10 bis 20 Zentimetern und kann sich, je nach Standort, auf eine Breite von 30 bis 40 Zentimetern ausbreiten. Sie wächst polsterbildend und eher in die Breite als in die Höhe. Dadurch eignet sie sich gut, um Lücken zwischen Steinen oder am sonnigen Beetrand zu schließen. Die Triebe liegen teilweise flach am Boden auf und bewurzeln sich mit der Zeit, sodass ein zusammenhängender, aber lockerer Teppich entsteht.

Die Blätter sind klein, lanzettlich bis spatelförmig und dicht behaart. Dadurch wirkt das Laub silbrig bis graugrün. Diese Behaarung verringert die Verdunstung und schützt vor intensiver Sonneneinstrahlung. Das ist ein praktischer Vorteil in trockenen Sommern, aber kein Freibrief für völlige Vernachlässigung. Die Blüten erscheinen je nach Witterung ab etwa April bis Juni. Sie stehen in kleinen Köpfchen, die leicht über dem Laub schweben. Die Farbwirkung liegt im Spektrum zarter Rosatöne bis hin zu eher cremefarbenen Nuancen, je nach Sorte.

Wer eine unaufdringliche, naturnahe Pflanze mit ruhiger Farbwirkung sucht, die nicht ständig geschnitten oder gestützt werden muss, trifft mit dieser Staude eine sinnvolle Wahl. Sie drängt andere Pflanzen nicht aggressiv zurück, sondern fügt sich harmonisch in Steingärten, Trockenmauern oder sonnige Beete ein. Im Vergleich zu stark wuchernden Bodendeckern bleibt sie gut kontrollierbar und lässt sich bei Bedarf problemlos begrenzen.

Der passende Standort und Boden für gesundes Wachstum

Der ideale Standort für das wollige Katzenpfötchen ist vollsonnig bis leicht halbschattig. Am besten entwickelt es sich in offen liegenden Bereichen mit mindestens vier bis fünf Stunden direkter Sonne pro Tag. Im Vollschatten wird der Wuchs lockerer, und die Polster neigen dazu, auseinanderzufallen. In sehr warmen Regionen kann ein leichter, luftiger Halbschatten zur Mittagszeit sinnvoll sein, vor allem auf sehr trockenem Untergrund.

Beim Boden ist Durchlässigkeit der wichtigste Punkt. Staunässe, insbesondere im Winter, führt schnell zu Fäulnis und Ausfällen. Ideal ist ein sandig-lehmiger oder kiesiger Boden, der Wasser gut abführt und sich nicht verdichtet. In schweren, tonigen Böden empfehle ich, vor der Pflanzung groben Sand oder feinen Splitt einzuarbeiten. Eine leichte Erhöhung, beispielsweise ein kleiner Wall oder ein Platz in einem Steingarten, unterstützt den Wasserabfluss zusätzlich und beugt Wurzelschäden vor.

Der pH-Wert darf schwach sauer bis neutral und je nach Ausgangsboden auch leicht alkalisch sein. In der Praxis bedeutet das: Die Pflanze kommt mit den meisten normalen Gartenböden zurecht, solange sie nicht dauerhaft nass sind. Sehr nährstoffreiche, stark gedüngte Böden sind weniger günstig, weil sie zu weichem, mastigem Wuchs führen können, der empfindlicher gegenüber Frost und Pilzbefall ist. Eine mäßig nährstoffreiche, eher magere Erde fördert dagegen einen kompakten, widerstandsfähigen Wuchs.

Im Kübel sollten Sie auf ein hochwertiges, aber gut drainiertes Substrat achten. Eine Mischung aus normaler Kübelpflanzenerde mit etwa einem Drittel mineralischem Anteil (z.?B. feinem Kies oder Blähtonbruch) hat sich bewährt. Wichtig ist eine Drainageschicht am Topfboden und ein Wasserabzugsloch, damit überschüssiges Gießwasser ablaufen kann. So vermeiden Sie, dass der Wurzelbereich zu lange feucht bleibt.

Pflanzen, kombinieren und im Garten sinnvoll einsetzen

Für die Pflanzung im Beet oder Steingarten empfehle ich einen Abstand von etwa 20 bis 25 Zentimetern zwischen den einzelnen Jungpflanzen. So haben sie ausreichend Platz, um sich innerhalb von zwei bis drei Jahren zu geschlossenen Polstern zu entwickeln, ohne sich gegenseitig zu bedrängen. Setzen Sie die Pflanzen so ein, dass der Wurzelballen knapp mit Erde bedeckt ist und nicht zu tief sitzt. Anschließend wird der Boden leicht angedrückt und gut angegossen, damit Hohlräume um die Wurzeln geschlossen werden.

Als Bodendecker entfaltet diese Staude ihre Stärken vor allem in sonnigen, eher trockenen Bereichen, etwa am vorderen Beetrand, in Kiesflächen oder auf Trockenmauerkronen. Sie eignet sich nicht für eine dichte, trittfeste Begrünung wie ein Rasen, kann aber Wege optisch einrahmen und Fugen optisch beleben, sofern diese nicht regelmäßig stark betreten werden. In naturnahen Pflanzungen bildet sie zusammen mit Gräsern und anderen Polsterstauden ansprechende Übergänge zwischen höheren und niedrigeren Pflanzen.

Bewährte Kombinationen sind etwa mit niedrigen Ziergräsern, Steppensalbei, kleinbleibenden Nelken oder Blaukissen. Die silbrigen Polster setzen einen ruhigen Gegenpol zu kräftigeren Farben und schaffen im Beet eine klare Struktur. In Steingärten passt diese Staude besonders gut zu Pflanzen, die ähnliche Ansprüche haben: viel Sonne, gut durchlässiger Boden, mäßige Wasser- und Nährstoffversorgung. So entsteht ein langlebiger, pflegearmer Bereich, der über Jahre stabil bleibt.

Im Kübel lässt sich die Pflanze als Vordergrundbepflanzung nutzen, etwa in Kombination mit höheren Stauden oder Gehölzen im Hintergrund. Achten Sie darauf, dass der Topf ausreichend breit ist, damit sich die Polster entfalten können. Zu kleine Gefäße trocknen im Sommer sehr schnell aus und erfordern häufiges Gießen. Sinnvoll sind flache, breite Schalen oder Balkonkasten-Arrangements an einem sonnigen, regengeschützten Standort.

Pflege übers Jahr: Gießen, Düngen, Rückschnitt und Gesundheit

Im Pflegeaufwand ist das wollige Katzenpfötchen zurückhaltend. Nach der Anwuchsphase, die bei ausreichender Bewässerung etwa ein bis zwei Monate dauert, kommt die Pflanze mit relativ wenig zusätzlicher Pflege aus. Im Freiland reicht in den meisten Lagen der natürliche Niederschlag aus, sofern der Boden das Wasser nicht sofort vollständig ablaufen lässt. In längeren Trockenperioden, vor allem im ersten Standjahr, sollten Sie jedoch durchdringend wässern, statt nur oberflächlich zu sprühen. So regt man die Wurzeln an, tiefer in den Boden vorzudringen.

Im Kübel und in sehr durchlässigen Kiesflächen ist eine regelmäßige Kontrolle der Bodenfeuchte nötig. Lassen Sie das Substrat zwischen den Wassergaben gut abtrocknen, ohne dass die Pflanze dauerhaft welk steht. Zu viel Wasser schadet mehr als eine kurze Trockenphase. Dauerhafte Trockenheit führt allerdings dazu, dass die Polster lückig werden und ältere Triebe von der Mitte her verkahlen. In solchen Fällen hilft es, im Frühjahr etwas zurückzuschneiden und bei Bedarf einzelne Teile neu zu pflanzen.

Beim Düngen gilt: weniger ist mehr. In einem normalen Gartenboden genügt es, im zeitigen Frühjahr eine dünne Schicht reifen Komposts rund um die Pflanzen auszubringen und leicht einzuarbeiten. In mageren Böden oder im Kübel kann ein schwach dosierter, lang wirkender Volldünger einmal pro Saison sinnvoll sein. Häufigere oder sehr hohe Gaben führen zu weichem Wuchs und erhöhen die Anfälligkeit für Pilzerkrankungen.

Ein starker Rückschnitt ist nicht nötig. Es reicht in der Regel, nach der Blüte vertrocknete Blütenstände mit der Hand oder einer Schere zu entfernen, um die Polster optisch zu verjüngen. Im späten Winter oder zeitigen Frühjahr können abgestorbene oder stark vergreiste Triebe vorsichtig ausgerissen oder abgeschnitten werden. So fördern Sie die Bildung neuer Triebe aus der Basis. Die Pflanze ist insgesamt robust, gelegentliche Blattflecken oder Teilverluste durch winterliche Nässe können aber auftreten. In solchen Fällen ist eine Verbesserung der Bodendurchlässigkeit wichtiger als jede Spritzmaßnahme.

Auf klassische Schädlinge reagiert die Staude meist unempfindlich. Schnecken meiden das behaarte Laub weitgehend. Bei sehr dichter Pflanzung und dauerhafter Feuchtigkeit kann es jedoch zu Fäulnis an der Basis kommen. Typische Anzeichen sind plötzlich absterbende Teilbereiche der Polster. Dann sollten Sie betroffene Stellen großzügig entfernen und den Standort gegebenenfalls etwas trockener und luftiger gestalten.

Winterhärte, Frostschutz und langfristige Entwicklung im Garten

Das wollige Katzenpfötchen gilt als gut winterhart, vorausgesetzt, der Standort ist nicht dauerhaft nass. In mitteleuropäischen Gärten übersteht die Staude übliche Wintertemperaturen in der Regel ohne größeren Schutz. Problematisch ist weniger die Kälte selbst als die Kombination aus Kälte und Staunässe. Auf schweren Böden kann es deshalb sinnvoll sein, den Wurzelbereich mit einer dünnen Schicht mineralischen Materials wie Splitt oder feinem Kies abzudecken. Diese Schicht verbessert den Wasserabfluss und hält den Bereich um den Pflanzenhals trockener.

Junge Pflanzungen im ersten Winter profitieren von einem leichten Schutz, etwa aus Reisig oder einer dünnen Laubschicht, die aber nicht zu dicht aufliegt. So wird die Gefahr von Frosthebungen verringert, bei denen Pflanzen durch wiederholtes Gefrieren und Auftauen aus dem Boden gedrückt werden. In Töpfen ist der Wurzelbereich stärker der Kälte ausgesetzt. Hier empfehle ich, den Topf an eine geschützte Hauswand zu stellen und bei starkem Frost mit Vlies oder Jute zu umwickeln. Staunässe im Untersetzer ist auch im Winter dringend zu vermeiden.

Über mehrere Jahre betrachtet entwickelt sich die Pflanze zu stabilen, aber nicht aggressiven Polstern. Mit zunehmendem Alter kann die Mitte etwas verkahlen, während der Rand vital bleibt. Dieses Verhalten ist bei vielen polsterbildenden Stauden normal. Nach etwa vier bis fünf Jahren ist ein Verjüngen durch Teilung sinnvoll. Dazu teilt man im Frühjahr oder frühen Herbst die Polster mit einem scharfen Spaten oder Messer und setzt die vitalen Außenbereiche neu. Auf diese Weise lässt sich der Bestand unkompliziert erweitern, ohne neue Pflanzen kaufen zu müssen.

Wer langfristig einen stimmigen Gartenbereich gestalten möchte, kann diese Staude wiederkehrend in sonnigen, trockenen Partien einsetzen, um optische Ruhepunkte zu schaffen. In Kombination mit Pflanzen ähnlicher Ansprüche entsteht ein pflegearmer, klimaresilienter Bereich, der auch mit zunehmend trockenen Sommern gut zurechtkommt, solange die grundlegenden Standortansprüche respektiert werden. So bleibt das Katzenpfötchen über Jahre ein zuverlässiger Bestandteil des Gartens, ohne übermäßigen Pflegeaufwand zu verursachen.

Wolliges Katzenpfötchen | Willemse